Demo:Hylalien

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Königreich Hylalien
El Reino Hylalia
FlaggeKngrHylalien.png CoA KngrHylalien.png
Karte:
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Allgemeine Informationen:
Amtssprache: Deutsch
Hauptstadt: Hylalia-Stadt
Staatsform: Konstitutionelle Monarchie
Staatsoberhaupt: König Adelbert-Wilhelm III.
Regierungschef: Guillermo Torrejon
Gründung: 2.3.2023
Nationalfeiertag: Proklamationstag 2. März
Königsgeburtstag 15. August
Religion: 75% Katholisch, 19% Protestantisch, 6% sonstige
Fläche: 812.106 km²
Einwohnerzahl: 39.000.042
Bevölkerungsdichte: 48,02 EW/km²
BIP: 893,2 Mrd. Zinu
BIP/Einwohner: 22.902 Zinu/EW
Volksbezeichnung: Hylalier
Adjektiv: hylalisch
Pol. Kürzel: HYL
KFZ-Kennzeichen: HYL
Internet-TLD: .hy
Währung: Adamanten
Zeitzone: UTC−6
Telefonvorwahl: +502
Spieler:
praiodan
Bedeutende Unternehmen:
vorhanden
MS: 20

Allgemeines

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Allgemeine Karte Hylaliens

Das Königreich Hylalien (sp. El Reino Hylalia) ging aus der Republik Animo hervor und erstreckt sich über weite Teile Mittelamerikas. Dabei bedeckt es eine Fläche von ca. 812.106 km², auf der rund 39.000.000 Menschen leben. Im Nordwesten grenzt das Königreich an Mexicali, im Südosten an die Panama (zur URS). Im Nordosten wird das Land vom Großherzogtum Adeba-Qumquat in der Karibischen See, im Südwesten vom Pazifischen Ozean begrenzt.

Hauptstadt mit Regierungs- und Parlamentssitz sowie der königlichen Residenz ist Hylalia-Stadt. Verwaltungstechnisch ist Hylalien in sieben Herzogtümer und Fürstentümer ("Duquatos"), sowie drei Kronvogtschaften ("Alcaidos") gegliedert, die über je eine Hauptstadt verfügen. Eine große Besonderheit stellt dabei Puroyalimar dar, da es nicht nur für das gleichnamige Alcaido die Hauptstadtfunktion erfüllt, sondern auch noch für die drei Duquatos Kempichen, Fosetien und die Oschlande. Auch Hylalia-Stadt genießt einen Sonderstatus, da neben der Funktion als Hauptstadt auch die Aufgaben einer Alcaidahauptstadt übernommen werden. Die Duquatos und Alcaidas gliedern sich ansonsten gemäß dem Verfassungsprinzip der kommunalen Selbstverwaltung in kommunale Gebietskörperschaften.

Gemäß der Verfassung ist das Königreich eine parlamentarische Monarchie, in der der König großteils repräsentative Aufgaben übernimmt. Dies hält ihn jedoch nicht davon ab, sich in wichtigen Fragen der Politik einzumischen. Dafür steht ihm insbesondere der sogenannte Kronenrat als Verfassungsorgan zur Verfügung, der die obere Parlamentskammer des Reiches darstellt.

Neben Deutsch als Amtssprache werden in vielen Regionen auch noch Spanisch und eine Verschmelzung beider Sprachen, das Allmanjol, gesprochen. Hinzu kommen diverse Indiosprachen, die noch von einigen wenigen Ureinwohnerstämmen innerhalb ihrer Reservate gesprochen werden.

Geographie

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Geographische Karte Hylaliens

Die Geographie Hylaliens wird stark von der Lage auf der mittelamerikanischen Landbrücke und damit durch die amerikanischen Kordilleren auf einer Länge von gut 2.000 Kilometern und der engen Lage zwischen Pazifischen Ozean und Karibischen Meer entscheidend geprägt. Grob lässt sich das Königreich in sechs naturräumliche Großräume einteilen (von Westen nach Osten): Die Sierra Madre, der Isthmus von Tehuantepec, die Halbinsel Jukathan, die Hylalischen Mittelgebirge, die Nikeratischen Ebenen und die Bidküste. Ferner als Teile dieser Regionen sind auch die Fosetiesche Küste,das Barbraker Becken und die Finsalter Halbinsel von äußerstem Interesse. Davon weist jedes dieser Gebiete spezifische Eigenheiten auf im Bezug auf Bodenbeschaffenheit, Wetter und seismischer Aktivität auf.

Sierra Madre

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Seltener Schnee

Die hylalische Sierra Madre ist die Weiterführung der Sierra Madre del Sur, der Sierra Madre Oriental und der Eje Volcánico Transversal Mexicalis auf dem Boden Hylaliens. Das Faltengebirge wächst weiterhin, da sich die Cocosplatte nach wie vor unter die Nordamerikanische Platte schiebt. Höchster Punkt der hylalischen Sierra Madre und gleichzeitig die höchste Erhebung im gesamten Königreich ist der, mit ca. 5.700 m, höchste Vulkan des nordamerikanischen Kontinents, der Citlaltepetl, etwa 100 km östlich der Stadt Vallusa. Mit dem Popocatepetl und dem Iztaccihuatl an der Grenze zu Mexicali stehen zwei weitere große, aktive Vulkane auf hylalischem Boden. Zuletzt brach 2023 der Popocatepetl aus, was zu einer überregionalen Katastrophe führte. Das "Markenzeichen" der hylalischen Sierra Madre ist die große Artenvielfalt und die großen Anzahl endemischer Arten in den ausgedehnten, markanten Madrean-Kiefer-Eichen-Wälder im Zentrum und der subtropischen Trockenwälder entlang der Südhänge an der Pazifikküste. Die Sierra Madre ist auch anderweitig einzigartig in Hylalien: Sie bilden die einzige Region in Hylalien, in der seit Beginn der Wetteraufzeichnung Schnee fiel. Im Schnitt gibt es alle 3-4 Jahre nennenswerte Schneeaufkommen im Gebiet nordwestlich von Oschingen. Die Sierra Madre befindet sich ausschließlich innerhalb der Grenzen der Oschlandprovinz.

Isthmus von Tehuantepec

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Hydrologie des Isthmus

Der Isthmus von Tehuantepec stellt die kürzeste Landverbindung – 192 km Luftlinie von der Carmetgarter Bucht bis zur Laguna Superior bei Puroyalimar – zwischen dem Golf von Mexiko und dem Pazifik dar und gilt als die geographische Grenze zwischen Nord- und Mittelamerika (obwohl die Nordamerikanische Platte tatsächlich noch weiter bis hinter Gerath zur Karibischen Platte reicht und sich die Grenze zwischen Nord- und Mittelamerika nochmals fast 600 km weiter südlich befindet) . Mit dem Isthmus bezeichnet man heute allerdings nicht mehr nur die Landenge, die vom Golf im Norden, dem Pazifik im Süden, der Sierra Madre im Westen und der Kempicher Mittelgebirge im Osten begrenzt wird, sondern das gesamte Tiefland, welches sich im Dreieck zwischen Vallusa-Puroyalimar-Valle Moja befindet. Der nördliche Bereich des Isthmus war einst komplett von großen Sümpfen und dichten Regenwäldern bedeckt, die durch die mittlerweile starke Urbarmachung des Gebiets ein weiten Teilen Grassteppen und Ackerflächen weichen mussten und mittlerweile nur noch um den Papaloapan beschränken. Aufgrund der einzigartigen Lage, hat man zwischen 2025 und 2027 die schon lange existierenden Pläne für einen Kanal, der zu großen Teilen dem Lauf des Romeroflusses flogt, zwischen Golf von Mexicali und Pazifik im Zuge des LAG-Projekts verwirklicht.

Halbinsel Jukathan

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Eine der berühmtesten Cenotes: Die "Cenote de los Sacrificios".

Die Halbinsel Jukathan trennt den Golf von Mexiko vom karibischen Meer. Der östlichen Küste der Halbinsel ist Cozumel, die größte Insel Hylaliens, vorgelagert. Das Klima hier ist tropisch und heiß. Im feuchten Süden nehmen Regenwälder einen großen Teil der Vegetation ein, im mittleren Teil dominiert dichter Wald. Bis auf wenige Hügel im Süden ist das Gebiet sehr flach. Im Kalksteinboden sind oft wassergefüllte Einbrüche zu finden, die für die Halbinsel so typischen schachtartigen Kalksteinlöcher werden Cenoten genannt und sind besonders im nördlichen Flachland weitverbreitet. Nach Norden hin wird das Klima zunehmend trockener. Die gesamte Halbinsel ist zudem stets vor allem wegen ihrer Ebenheit hurrikangefährdet. Heftige Stürme können das ganze Jahr über auf der Halbinsel auftreten. Obwohl diese Stürme schwere Regenfälle und Winde mit sich bringen, sind sie vorwiegend sehr kurzlebig, und der Sturm flacht nach ca. einer Stunde wieder ab. Brisen können einen kühlenden Effekt haben; die Luftfeuchtigkeit ist sogar für hylalische Verhältnisse generell hoch, besonders in den Regenwäldern. Die ausgezeichneten Böden auf Jukathan bilden die Grundlage für die wichtigste landwirtschaftliche Kulturregion Hylaliens.

Hylalische Mittelgebirge

bc0ef32e34305aaf49fce6a3266da178.png Mittelgebirgswald bei Cabello

Die hylalischen Mittelgebirge erstrecken sich als Verlängerung der amerikanischen Kordilleren von der Tehuantepeclandenge bis zum Ocotalsee. Die meisten Erhebungen hier sind jünger und dementsprechend auch kleiner als die Erhebungen der Sierra Madre, da die tektonischen Aktivitäten hier langsamer vonstatten gehen. Sie erheben sich fast durchgehend auf durchschnittlich 2.000 m über Meeresniveau und werden eingeteilt in Kempicher, Fosetiesche, Gutsberger und Nikeratische Mittelgebirge. Wie in der Sierra Madre sind auch in den Mittelgebirgen die höchsten Erhebungen durchweg vulkanischen Ursprungs, darunter der Tajumulco (4.060 m), der Acatenango (3.976 m), der Agua (3.760 m) und der Pacaya, der mit seinen 2.552 m zwar nicht zu den höchsten gehört, aber der mit Abstand aktivste Vulkan Hylaliens ist und speit seit etwa 100 Jahren in unregelmäßigen Abständen strombolianische Eruptionen. Er liegt südlich von Gerath, seine Eruptionen können meistens von dort beobachtet werden. Hinzu kommen ausgedehnte Hochebenen, wie das Alto Angosto und das Gerather Plateau. Die Mittelgebirge bilden zudem die Hauptwasserscheide zwischen Pazifik und Atlantik. Die Flüsse gen Pazifik sind zahlreich und allesamt kurz, aber schnellströmend, während die hier entspringenden Flüsse, die in den Atlantik münden, ungleich längere Strecken zurück legen müssen. An vielen Übergangsregionen zwischen Mittelgebirge und Flachland hat man aufgrund der dafür ausgezeichneten Rahmenbedingungen Flüsse aufgestaut. Weiterhin sind die Mittelgebirge die größte der Naturräume und bedecken mit etwa 310.000 km² 37% der Landesfläche. Ist Flora und Fauna dieser Fläche im nördlicheren und zentralen Bereich ähnlich der der Sierra Madre, schließen sich nach Osten und Südosten hin wieder die ersten Regenwälder an.

Fosetiesche Küste

Höchste Gipfel Hylaliens
Rang Berg Höhe [m]
1. Citlaltepetl 5.636
2. Popocatepetl 5.426
3. Iztaccihuatl 5.286
4. Perote 4.282
5. Tamanjulco 4.060
6. Acatenango 3.976
7. Chirripo 3.819
8. Agua 3.760
9. Atitlan 3.536
10. Chiriqui 3.475

Die Fosetiesche Küste ist ein schmaler Flachlandstreifen, der von den Hylalischen Mittelgebirgen und dem Pazifischen Ozean eingerahmt wird und erstreckt sich von Fardork bis nach Barranca über 600 Kilometer Länge. An der engsten Stelle bei Fardork beträgt die Breite kaum mehr als 20 Kilometer, an der breitesten, südlich von Castillo Fosetia erreicht sie mit etwa 80 Kilometern ihre größte Ausdehnung. Diese Subregion gehört aufgrund ihrer Lage im Schatten der Mittelgebirge zu den wasserreichsten in Hylalien, da sich küstennah große Teile der vom Pazifik kommenden Niederschläge abregnen. Viele kleinere Flüsse aus den Mittelgebirgen tragen tonnenweise Mineralien und Nährstoffe aus den Höhenstufen in das Tiefland und sorgen so für eine ausgezeichnete landwirtschaftliche Grundlage. Praktisch ganzjährig können hier Kaffee, Baumwolle, Früchte und vor allem Kartoffeln angebaut und geerntet werden. Durch die maximalintensive Bewirtschaftung droht jedoch zusehends die Versalzung des kostbaren Bodens, was zur Verödung des Landstrichs führen würde.

Nikeratische Ebenen

22adfc7ba36a72d75311dda2128032c1.jpgDie Zwillingsvulkane Ramon (links) und Madera (rechts) inmitten des Nikeratiasees.

Die Nikeratischen Ebenen werden als Ausläufer des Nikeratischen Mittelgebirges parallel zur Pazifikküste von einer Kette aktiver Vulkane durchzogen, weshalb es auch das Land der tausend Vulkane genannt wird, die höchste Erhebung ist der Mogoton an der Grenze zu den Mittelgebirgen mit 2.438 Metern. Das Gebiet ist überaus seismisch aktiv neben der Vulkane auch für Geysire bekannt. Große Kraterseen, wie der Nikeratiasee (mit einer Wasseroberfläche von ca. 8.157 km² der größte See Hylaliens) oder der Ocotalsee sprechen desweiteren für stärkere Aktivität vor vielen Jahrmillionen. Der Kratersee Apoyo hat ebenfalls vor kurzem Berühmtheit erlangt. Hier konnte anhand von Buntbarschen nachgewiesen werden, dass sich verschiedene Arten auch ohne räumliche Isolierung entwickeln können. Die ersteren beiden großen Binnenseen prägen dieinnere Geographie − der Nikeratiasee im Südwesten mit mehreren Inseln und der kleinere Ocotalsee im Westen. Die Karibikküste im Osten der Ebenen ist eine große, zusammenhängende Regenwaldregion, auch Moskito- oder Malariaküste genannt und erstreckt sich von Puerto Cortes bis nach Granada. Neben den eigentlichen Regenwäldern finden sich hier aufgrund der exorbitanten Niederschläge und großen Flüsse aus den Mittelgebirgen auch ausgedehnte Mangrovensümpfe entlang der Flussmündungen. Die Niederschläge sind sogar so beständig und ausgiebig, dass entlang der Flüsse ausgedehnte Nassreiskulturen angebaut werden.

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Hydrologie um den Nikeratiakanal

Ebenso wie im Isthmus von Tehuantepec hat man im Zuge des LAG-Projekts in den Nikeratischen Ebenen einen Verbindungskanal zwischen Karibik und Pazifik gegraben, den Nikeratiakanal. Er verläuft großteils entlang des San-Juan-Flusses, der im Nikeratiasee entspring und bei Zarcas in das Karibische Meer mündet, im Westen ist er durch einen komplett neu angelegten Kanalteil zwischen Rivas und dem Nikeratiasee an den Pazifik angebunden

Barbraker Becken

Das Barbraker Becken ist eine ausgeprägte Subregion der Nikeratischen Ebenen, wird von ihnen durch die beiden großen Seen abgetrennt und erstreckt sich vom Westen Barbraks über die Barbraker Buchten bis nach Rivas entlang der hylalischen Pazifikküste. Im krassen Gegensatz zu der ganzjährig feuchten Karibikküste der Nikeratischen Ebenen existiert hier ein ausgeprägter Wechsel von Trocken-(Winter) und Regenzeiten (Sommer), da der Pazifik hier eher kühle, sehr trockene Luft anführt.

Bidküste

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Typischer Talamancawasserfall

Die Bidküste bildet das südliche Ende des Königreichs Hylalien und wird vor allem durch die Talamancaberge geprägt, die im Gegensatz zu den meisten anderen hylalischen Gebirgen nicht vulkanischen Ursprungs sind, sondern vom Zusammenprall zwischen Karibischer und Cocosplatte herrühren. Daher werden die Talamncaberge als tertiäres Bruch- und Faltengebirge gezählt, dessen höchste Erhebung der Chirripo thront 3.820 m über Meeresniveau. Über den gesamten Bidküstenbereich erstrecken sich dichte, zu großen Teilen sogar komplett unberührte Regen- und Bergwälder, die für ihre mannigfaltigen Bäche und kleinen Flüsse bekannt sind, die große Teile des Höhenunterschieds auf den meist kurzen Strecken bis zur Mündung durch imposante Wasserfälle zurücklegen. Die gewaltige Anzahl endemischer Pflanzen- und Tierarten in diesen Wäldern führte sogar zur Prägung des Eigenbegriffs der Talamancabergwälder, die hier bis im Schnitt 3.000 m über Meeresniveau noch wachsen. Diese exponierte Stellung führte zudem dazu, dass das Gebiet 1912 zum ersten Nationalpark und Naturschutzgebiet Hylaliens erklärt wurde.

Finsalter Halbinsel

Die etwa 60 Kilometer breite und 120 Kilometer lange Finsalter Halbinsel liegt im Südöstlichen Schatten der Talamancaberge und erstreckt sich bis zu den südlichen Ufern des Nikeratiasees. Entlang der nordwestlichen Pazifikküste erstrecken sich die Finsalter Berge, eine Vielzahl kleinerer Vulkane, denen die Subregion ihre sehr fruchtbaren Böden zum einen, aber andererseits auch ihr "weißes Gold" zu verdanken hat: Das Finsalter Steinsalz. Wie im Barbraker Becken herrscht ein ausgeprägter Wechsel von Trocken- und Feuchtzeiten vor, zwischen November und April herrscht durchgehend trockene Hitze, was die Region bei Touristen sehr beliebt macht, die es im Winter in die Wärme zieht.

Gewässer

3cf9297fd0fe1a6390084cb020d0c373.jpgDer Angostdamm im Alto Angosto staut, mit einer Oberfläche von 760 km², den größten künstlichen See des Landes auf.
Längste Flüsse Hylaliens
Rang Fluss Länge [km]
1. Kalligua 753
2. Aqualquinia 617
3. Sobla 560
4. Grivala 489
5. Cerron 422
6. Hylatia 415
7. Santanilla 401
8. Toloa 385
9. Naranjo 227
10. Rheyne 209

Hylalien wird stark durch die enge Lage zwischen zwei Meeren, dem Pazifischen Ozean und der Karibischen See, geprägt, wo sich entlang der Küsten zahlreiche große Buchten und Lagunen über die Jahre gebildet haben. Hinzu kommt eine Vielzahl von Flüssen, die das Land von der Sierra Madre oder den Mittelgebirgen aus gen Pazifik und Karibik fließen und häufig entlang extremer Höhenstufen aufgestaut werden. Darüber hinaus gibt es in Hylalien diverse große Seen.

Der Kalligua ist mit 753 km der längste Fluss Mittelamerikas, er entspringt bei San Marcos zentral im Gutsberger Mittelgebirge, durchfließt etwa auf einem Drittel der Länge die Stadt Kallegg, die dem Fluss ihren Namen zu verdanken hat. Auf Flusskilometer 521 wird er in der Nähe Villaquinias durch den mächtigen Guridamm aufgestaut und betreibt das mit einer Nennleistung von 3.500 MW größte Wasserkraftwerk des Landes. Entlang der Flussniederungen etablierte sich durch die erhöhte Wasserkontrolle eines der drei großen Nassreisanbaugebiete Hylaliens. Bei Segovia mündet der Kalligua in die nördliche Moskito Lagune.

Mit 560 km Länge ist der Sobla zwar der drittlängste Fluss Hylaliens nach dem Aqualquinia (617 km), führt mit einem durchschnittlichen Durchfluss von rund 3.000 m³/s, in der Regenzeit sogar bis zu 6.500 m³/s, das meiste Wasser. Diese Tatsache begründet sich vor allem mit dem Zusammenfluss mit dem extrem wasserreichen Qiche noch im Kempicher Mittelgebirge, wo man zur Regulierung ein Laufwasserkraftwerk errichtet hat. In den Lauf des schwer zähmbaren Fluss, der zudem großteils sehr schwieriges, weil sumpfiges Gebiet durchströmt, hat man indes nur an wenigen Stellen eingegriffen, so um die Stadt Zejez. Der Niedersobla bildet im Bereich des Isthmus von Tehuantepec zusammen mit dem Grivala und dem Pariol ein gewaltiges Delta und die Region der Kempicher Sümpfe und mündet bei Valle Moja in den Golf von Mexicali.
Durch seine Einzugsfläche von etwa 152.000 km² könnte man den Grivala, auch Maljoaso genannt, trotz seiner 489 km Länge als den wichtigsten Fluss Hylaliens bezeichnen. Gespeist wird er durch die im Fosetieschen Mittelgebirge entspringenden Roten und Weißen Grivala, von denen besonders letzterer in der Regenzeit massive Wassermengen führt, die vor Cardon zusammenfließen und zum Cardonsee aufgestaut werden. Direkt hinter dem Cardonsee erfolgt durch den Angoststaudamm die zweite Staustufe auf dem Alto Angosto zum Angostsee, mit seinen Stauvolumen von 30 Milliarden Kubikmetern einer der größten Stauseen der Welt, der durch die Wasserverfügbarkeit auf dem Alto Angosto eine der wichtigsten landwirtschaftlichen Kulturflächen des Landes schafft. Nur 120 km flussabwärts wird der Grivala am Maljoasosee wieder aufgestaut und speist vor allem das große dortige Wasserkraftwerk. Weiter am Niedergrivala erstrecken sich auf den Schwemmflächen Reisfelder, bis der Grivala mit dem Sobla zusammen das Deltagebiet der Kempicher Sümpfe bildet.

Größte Naturseen Hylaliens
Rang See Oberfläche [km²]
1. Nikeratiasee 8.157
2. Ocotalsee 1.035
3. Lizambasee 478
4. Atitlansee 126
5. Cayosee 120
6. Ilopango 99
7. Itzansee 92
8. Huengosee 83

Berühmt ist Hylalien mittlerweile für seine zwei Verbindungskanäle zwischen Golf von Mexicali und Pazifik über den Tehuantepeckanal (207 km Länge, zwei Schleusen) respektive Karibischem Meer und Pazifik über den Nikeratiakanal (181 km Länge, keine Schleusen), die im Rahmen des LAG-Projektes gebaut wurden und über die mittlerweile fast 10% des gesamten Welthandels abgewickelt werden. Im Gebiet Hylaliens befinden sich zudem mehrere große natürliche Seen, die wie so viele Landschaften im Königreich häufig vulkanischen Ursprungs sind, was vor allem der Atitlansee versinnbildlicht, ist er doch mit dem Atitlan und zwei weiteren Vulkanen umringt, dem Toliman und dem San Pedro, umringt. Jedoch zählen auch die beiden größten Seen im Reich, der Nikeratiasee, nach dem Titicacasee in der URS der größte See Lateinamerikas, und der Ocotalsee, die auch über einen kleinen Kanal verbunden sind, im Südosten des Landes, zu.

Klima

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Klimakarte Hylaliens

Hylalien erstreckt sich zwischen dem 22. und dem sechsten nördlichen Breitengrad und befindet sich somit im Bereich der subtropischen bis tropischen Klimazone. Das lokale Klima variiert gewaltig nach Kriterien wie der Höhenstufe, Nähe zur Pazifik- oder zur Karibikküste bzw. Golf von Mexicali. Durch die Lage in den tropischen Breiten kennt man in Hylalien nur zwei große Jahreszeiten statt vier: Veran (Mai bis Oktober), also Sommer und Inviern (November bis April), den Winter. Somit wird das Land durch den Wechsel von Feucht- und Trockenzeiten und ein stark tageszeitlichen Wetterablauf geprägt. Pauschal lässt sich sagen, dass das Klima entlang den Küsten feucht und heiß ist, landeinwärts aber zunehmend trockener und kühler wird, was auch der teilweise stark ansteigenden Geländehöhe geschuldet ist, und dass die Pazifikküste signifikant trockener ist, als die Karibikküste. Die Sierra Madre, die Mittelgebirge und die Talamancaberge fungieren als Klimascheiden. Im Besonderen wird das allgemeine Klima vor allem von den warmen, Hylalien umgebenden Meereströmungen, sowie dem Passatwindsystem geprägt. Hinzu kommen azyklische Einflüsse durch die unregelmäßige Wetteranomalie El Niño. Ferner ist die Karibikküste fast ganzjährig durch Tropenstürme und Hurrikans bedroht.

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Klimata in Hylalien:
Finsalt (Pazifikküste)
Gerath (Binnenland)
Zarcas (Karibikküste)

Meeresströmungen

Das Klima in Hylalien ist beständig ganzjährig durch warme Meeresströmungen geprägt, die sowohl die Pazifik, als auch die Karibikküste anfließen.
Der Äquatoriale Gegenstrom ist eine durch Wind induzierte und durch ein Temperaturgefälle von West nach Ost katalysierte warme Oberflächeflächenströmung, die warmes Wasser aus dem Westpazifik in Asien an die hylalische Pazifikküste heranträgt. Obwohl er im Westpazifik vor allem durch Westwind angefacht wird, fließt er im Zentral- und vor allem im Ostpazifik vor der hylalischen Küste zum Teil einer starken Windströmung aus Nord-Osten entgegen, ohne davon abgeschwächt zu werden. Dieser Effekt erklärt sich aus einer signifikanten Rotationsänderung der Winddruckverhältnisse in Wasseroberflächennähe. Mit seiner "Ankunft" an der hylalischen Küste hat der Äquatoriale Gegenstrom jedoch insgesamt viel Kraft verloren: führt er im Westpazifik über 21 Mio. m³ Wasser pro Sekunde, sind es in den Gewässern vor Hylalien noch bis zu 13 Mio. m³/s. Außerdem unterliegt der Äquatoriale Gegenstrom einer signifikanten jahreszyklischen Schwankung: Während er im Sommer und im Herbst mit voller Kraft anströmt und somit für feuchte Sommermonate sorgt, verliert er im Winter bis zum Frühling einen Großteil seiner Kraft und wird zudem von den Nord-Ost-Passaten weiter ausgebremst. Dadurch werden die zum Teil sehr trockenen Winter und Frühlinge entlang der gesamten Pazifikküste Hylaliens bedingt. In den letzten Jahren konnten hylalische Klimaforscher herausfinden, dass der Äquatoriale Gegenstrom stark mit dem Wetterphänomen El Niño korreliert. So gewinnt er während dieser signifikant an Stärke und die Oberflächentemperaturen der Strömung liegen bis zu 3° C höher als in einem durchschnittlichen Jahr. Im Nordwesten vereinigt sich der Äquatoriale Gegenstrom mit der Kalifornischen Strömung zum Nord-Äquatorialstrom, der südliche Abzweig fließt bis vor die verdurische Küste, wo er sich mit dem Humboldtstrom zum Süd-Äquatorialstrom vereinigt.
Die Karibischen Strömungen sorgen ebenfalls für den oberflächennahen Transport von viel warmen Wasser, bis zu 35 Mio. m³/s werden hier geführt. Sie zeichnen sich vor allem aber auch durch ihre langsame Fließgeschwindigkeit (0,3-0,7 m/s im Durchschnitt), so wie allgemein die wenige Beeinflussung und Störung durch andere Wettergegebenheiten. Insgesamt führen diese Strömungen beständiger ihr warmes Oberflächenwasser an die Küste, weshalb die Karibikküste hylaliens nicht nur sehr viel feuchter, sondern vor allem auch ganzjährig feucht ist. Die geringen Geschwindigkeiten und hohen Temperaturen sind zudem der Nährboden für gewaltige Tropenstürme und Hurrikans. Im Golf von Mexicali gehen die Karibischen Strömungen in den Jukathanstrom über, der weiter nördlich den Hauptzufluss für den Golfstrom darstellt.

Passate

Hylalien erstreckt sich inmitten der nördlichen Passatzone. Im Juli zieht sich die Innertropische Konvergenzzone über das gesamte Land. Sie ist durch Konvektionserscheinungen und eine in der Regel starke Quellbewölkung gekennzeichnet. Das bedeutet, dass die generelle Windstille mehrfach am Tag durch Platzregen und Gewitter mit stürmischen und stark drehenden Böen unterbrochen wird. Über Land hängt die Heftigkeit der Unwetter stark von der örtlichen Luftfeuchtigkeit ab. Dies sorgt im Sommer für gewaltige Niederschlagsmengen im ganzen Land, da sowohl feuchte Nord-Ost-Passate, als auch feuchte Süd-West-Passate die Küsten erreichen und sich an den küstennahen Gebirgen abregnen. Im Winter, wenn die ITC-Zone weiter südlich liegt, führen Nord-Ost-Passate zwar weiterhin sehr feuchte Luft aus der Karibik mit, die Südwinde erreichen die Pazifikküste jedoch nicht mehr, was entlang dieser sehr trockene Wintermonate zur Folge hat.

Flora und Fauna

Mit über 810.000 Spezies, was in etwa 7% der gesamten Artenvielfalt des Planeten entspricht (auf nur 0,5% der weltweiten Landfläche), rangiert das Königreich Hylalien mit Abstand auf Platz 1 der artenreichsten Länder und zählt damit natürlich zu den Biodiversitäts-Hotspots. Diese Megadiversität resultiert wie so viele hylalische Besonderheiten aus der geographischen Lage als Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika, die sich vor etwa 2,8 Millionen Jahren formte und den Großen Amerikanischen Faunenaustausch ermöglichte.

Bodenschätze

Das Königreich Hylalien ist ein überaus rohstoffreiches Land. Besonders der Abbau von Gold und Silber wird seit der Kolonialzeit betrieben, nach wie vor sind die Abbaugebiete um Oschingen, Barbrak, Kallegg und Nihaca überaus ergiebig. Ferner werden Eisen, Blei, Kupfer, Nickel, Zink und Bauxit in großem Maßstab abgebaut und exportiert, da die Erträge den hohen Eigenbedarf um ein Vielfaches übersteigen. Die Abbaurechte liegen exklusiv beim halbstaatlichen Minenverbund Hylalien. Größere Erzreserven sind vorhanden, deren Abbau ist aber zurzeit allerdings unwirtschaftlich, oder im Fall der Uranvorkommen Oschingens untersagt.
Ebenfalls von großer Bedeutung für Hylalien sind die Erdöl- und -gasvorkommen, die sich zwischen Vallusa und Merida und im Golf von Mexicali erstrecken. Das Erdölfeld Cantarell-Campeche ist eines der größten bekannten weltweit mit einem geschätzten Volumen von 15 Mrd. Barrell.
Weiterhin erwähnenswert sind Schwefelvorkommen bei Carmetgart, sowie die Finsalter Steinsalzadern, die der Stadt ihren Namen gaben. Steinkohle wird nur noch in kleinen Mengen gefördert.

Städte und Ballungsgebiete

In Hylalien gibt es 26 Großstädte, also Gemeinden mit mehr als 100.000 Einwohnern. Davon haben zwölf Städte mehr als 500.000 Einwohner. Die Großstädte verteilen sich relativ gleichmäßig über das Land, größtenteils entlang der Küstenabschnitte. Jedoch zeichnet sich zunehmend eine Verstädterung des Nordwestens des Landes ab. Die 15 einwohnerreichsten Städte, in denen sich ca. 47% (etwa 16,7 Millionen Menschen) der Gesamtbevölkerung konzentrieren, sind:

Stadtname Einwohner Fläche (km²) Bevölkerungsdichte
(EW/km²)
Provinz
Hylalia-Stadt 6.789.500 911,84 7445 Hylalia-Stadt-Metro
Gerath 2.031.973 571,31 3557 Fosetien
Carmetgart 1.154.175 374,98 3078 Kempichen
Meridorf 819.441 658,17 1245 Juktahan
Oschingen 736.810 311,48 2366 Oschlanden
Kallegg 716.565 297,76 2407 Nikeratien
Fardork 655.764 150,83 4348 Fosetien
Vallusa 612.138 125,01 4897 Oschlanden
Merida 585.468 421,21 1390 Kempichen
Barbrak 541.971 210,89 2570 Gutsbergen
Finsalt 535.468 181,58 2949 Bidkustlanden
Zarcas 503.036 337,52 1502 Bidkustlanden
Alvatra 425.032 121,98 3485 Kempichen
Villaquinia 341.782 248,73 1374 Kempichen
Puroyalimar 209.032 158,84 1323 Kempichen

Daneben haben sich in Hylalien provinzübergreifend drei große Agglomerationen, genannt Metropolregionen, als verwaltungstechnische Einheiten herauskristallisiert. In diesen drei Ballungsräumen leben alleine 60,5% der gesamten hylalischen Bevölkerung auf gerade mal 5% der Landesfläche und erwirtschaften hier 71,3% des Bruttoinlandsprodukts:

Metropolregion Einwohner Fläche (km²) Bevölkerungsdichte
(EW/km²)
wichtigste Städte
Centro 13.389.000 14.922 897 Hylalia-Stadt, Gerath, Villaverde
Corriedore 5.890.000 16.570 356 Carmetgart, Fardork, Puroyalimar
Costadoble 2.213.000 9.420 235 Finsalt, San Juan, Zarcas

Geschichte

Das Königreich Hylalien kann auf eine äußerst bewegte, über 500-jährige Geschichte zurückblicken, in der es jedoch nicht immer Bestand hatte. War das Gebiet über Jahrtausende hinweg durch Reiche der indigenen Völker geprägt, begründete sich unter dem Deckmantel der Kolonialherrschaft Simmaniens das spätere Großkönigreich Hylalien, welches vom Rio Grande im Norden bis zum Amazonas im Süden reichte. Das Reich stellte sich aber für damalige Verhältnisse für zu groß heraus, als dass es bestehen konnte und zerfiel zusehends in kleinere Einzelstaaten. Mitte des 20. Jahrhunderts ging das Königreich vollends dar nieder und wurde in Kanumbien eingegliedert, welches jedoch als Folge des 3. Weltkriegs zerschlagen wurde. Bestand noch erst die Republik Animo auf dem heutigen Gebiet Hylaliens, wurde 2023 wieder das Königreich ausgerufen.

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Rot: Azteken
Blau: Olmeken
Grün: Maya
Gelb:Tolteken

Vorkoloniale Zeit

Nach dem derzeitigen Stand der Forschung liegt die erste Besiedlung des Gebiets des heutigen Hylaliens ca. 22.000-25.000 Jahre zurück. Die ersten Spuren von Ackerbau finden sich ca. ab 1500 bis 900 v. Chr. Etwa 1400 v. Chr. wurde die Stadt Xicallanco, nahe des heutige Carmetgart im Mündungsdetla des Grivala, besiedelt, die erst im 7. Jahrhundert wieder aufgegeben wurde.

Komplexere Kulturen bildeten sich von 1000 bis 400 v. Chr. Zwischen 100 und 900 n. Chr. bildeten sich die sogenannten mesoamerikanischen Zivilisationen heraus, die auch im Gebiet von Hylalien ihren Einfluss übten: Es entwickelten sich die Kulturen der Olmeken, Tolteken, Azteken und schlussendlich der Maya, die das Gebiet am stärksten geprägt haben.


Olmeken


Die Zentren der Olmeken waren La Venta, Tres Zapotes und San Lorenzo befanden sich allesamt an der südlichen Golfküste Hylaliens in den heutigen Provinzen Oschlanden und Kempichen. Die hohen Niederschläge in diesem Gebiet ermöglichten ihnen einen ganzjährigen intensiven Maisanbau. Die Ursprünge ihrer Kultur sind jedoch im Hinterland, welches sich bis ins mexicalische Hochland zieht, zu suchen und reichen in die Zeit um 1500 v. Chr. zurück. Gegen 400 v. Chr. wurden die letzten bedeutenden olmekischen Zentren zerstört.

Die Olmeken, vielfach als die Träger der Mutterkultur Mesoamerikas gesehen, waren auch im Gebiet des heutigen Hylaliens prägend für alle anderen indigenen Völker, besonders für die Maya im Osten. Die Anfänge von Schrift und Kalenderrechnung sowie das Ballspiel und die Errichtung von Tempelpyramiden in Amerika werden ihnen zugerechnet. Sie waren zudem Meister der Steinbearbeitung, schufen herausragende Großplastiken, Steinaltäre sowie Kleinplastiken aus Jade.


Tolteken


Die Tolteken übten einen weitaus weniger großen Einfluss auf heutigem hylalischem Territorium aus. Fern ab von ihrem Kernland, welches sich im mexicalischen Hochland, nordöstlich Mexicali-Citys, befand, unterhielten sie eine Hand voll erwähnenswerter Enklaven (wie Coatzacoalco, auf dessen Ruinen das heutige Carmetgart errichtet wurde, oder Zaachila bei Oschingen). Diese ausgelagerten Zentren der toltekischen Kultur erlebten zwischen dem 10. und dem 12. Jahrhundert eine große Blüte, gingen dann aber schnell danieder.

Die Nachforschungen über die Tolteken sind jedoch sehr problematisch, da es nur wenige Quellen gibt, die sich z.T. aber sogar gegenseitig widersprechen.


Azteken


Ebenso wie die Tolteken, unterhielten die Azteken auf hylalischem Gebiet nur Außenposten, die vor allem als Zwischenstationen der vielzahligen Handelsrouten gen Osten und Süden dienten. Unter anderem erwähnenswert sind dabei Nopallan bei Oschingen und Xoconochco, eine exzellent erhaltene Ruinenstadt nordwestlich von Fardork. Diese Handelsstationen blühten besonders ab dem 14. Jahrhundert auf und gingen erst mit dem ganzen Aztekenreich während der Eroberung durch Simmanien unter.

Die Azteken hinterließen jedoch mit ihrer Sprache, dem Nahuatl, und ihrem Kalenderwesen, welches sie von den Olmeken übernahmen und verfeinerten, große Schätze. Aber auch ihre Wirtschaftsweisen, besonders im Ackerbau, hielten sich lange über ihre Zeit hinaus und dienen sogar die Grundlage für heutige, neue, boden- und umweltschonende Landwirtschaftsweisen.

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Die Maya-Pyramiden von Comalcalco
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Maya


Die die indigene Volksgruppe der Maya war die größte und prägendste Hylaliens. Die größte Ausdehnung erreichte das Maya-Reich im 14. Jahrhundert. Das Reich erstreckte sich über ganz Juktahan, im Westen bis zum heutigen Carmetgart, über ganz Fosetien bis ins gutsbergische Barbrak und bedeckte somit Zentralhylalien. Viele der heutigen großen und wichtigen Städte des Landes gehen noch auf ihre Gründungen zurück. Dazu zählen Meridorf - die Hauptstadt des Maya-Reichs, Gerath, Barbrak, Kallegg und nicht zuletzt auch Hylalia-Stadt. Diese Städte erreichten damals mit mehr als 10.000 Einwohnern, ausgeklügelten Kanalsystemen und Prachtanlagen weitaus beachtlichere und höhere Entwicklungen als große Städte in Europa zur selben Zeit.

Die Maya besaßen eine hochentwickelte Kultur, die sich strenger Religion und Riten, ausgefeiltem (Kriegs-)Handwerk, komplexer Mathematik und einer weitverbreiteten Schriftsprache äußerte.

Noch immer ungeklärt sind manche Vorkommnisse in der Geschichte der Maya, wie der große Kollaps der Zentren im südlichen Tiefland. Hierfür gibt es Hypothesen, die ökologische und auch nichtt-ökologische Aspekte zur Erklärung heranziehen.

Kulturelle Überbleibsel der Maya finden sich immer noch in der heutigen Gesellschaft Hylaliens wieder. Dazu zählen Anbauweisen in der Landwirtschaft, wie das Milpa-System, welches von Subsistenzbauern, die Nachkommen der Maya sind, noch immer praktiziert wird.

Hylalien als Kolonie

Im Jahr 1519 besiedelten und eroberten die simmanischen Eroberer unter Führung von Hanibal von Bern das Land. Er gründete die erste Stadt der europäischen Einwanderer auf dem amerikanischen Festland und gab ihr den Namen "Portu sanctus nobile ad valle meditullium", das heutige Vallusa.

In erbitterten und äußerst verlustreichen Kriegen besiegten die simmanischen Konquistadoren bis 1525 erst das aztekische Reich im Nordwesten des heutigen Hylaliens. Dabei kam den Europäern vor allem die überlegene Waffentechnik zu Gute, obwohl sie zahlenmäßig weit unterlegen waren, jedoch hatten sie in aus der Heimat mitgeschleppten Krankheiten unsichtbare "Verbündete", die den Azteken große Verluste zufügten. Zwischen 1530 und 1548 wurden sämtliche Überreste des Maya-Reichs, zumeist kleinere Stadtstaaten, und somit die ganze Halbinsel Juktahan erobert.

Als Folge der Besiedlung Hylaliens durch die Simmanier entwickelte sich bald die neue ethnische Gruppe der Mestizen, die meist die Kinder simmanischer Väter und eingeborener Mütter waren. Ferner wurde die Inquisition schnell zu einem wichtigen Werkzeug der Herrschaft in der Kolonie.

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Hanibal von Bern und Montezuma

Kaum hatten sich die Simmanier jeglicher Hindernisse in Form von Eingeborenen entledigt, begannen sie mit der Urbarmachung und Ausbeutung ihrer neuen Kolonie, die ab 1551 offiziell, nach ihrem ersten Generalpräfekten Hernan de Hylalos, den Namen Hylalien trug. In den folgenden 100 Jahren wurden im ganzen Land viele Städte gegründet, von denen nicht wenige zu den heutigen Zentren im Land zählen. 1562 wurde Gerath im Gerudonenhochland als neue Hauptstadt der Kolonie gegründet, da man die Küstenstädte als zu unsicher empfand. Zudem hatte die zentrale Lage weitere symbolische Kraft. Weitere Städte aus dieser Epoche sind Carmetgart, Finsalt, Kallegg und Oschingen (Hylalien), aber auch Panama (URS), Mexiko-Stadt (Mexicali) und Jogiania-Stadt (Jogianien).
Plantagen für Kolonialwaren wie Kakao, Kaffee oder Seide wurden angelegt und die ergiebigen Gold- und Silbervorkommen abgebaut. Eine Verarbeitung dieser Luxusgüter war in der Kolonie jedoch untersagt. Alles musste an Simmanien verkauft werden, von wo aus Hylalien wiederum fertige Waren zurückkaufen konnte, ein Umstand, der noch weitreichende Folgen haben sollte.

Das erste Königreich

Mit den Jahren regte sich in der Führungselite der Kolonie zunehmend Unmut über die verkeilte Situation: Das Gebiet war riesig und voller Potential, jedoch war man gezwungen, wirtschaftlich vollkommen von Simmanien abhängig zu sein. Konnte die Bevölkerung dies erst nicht nachvollziehen, verschlechterten sich in den 1630ern vor allem bedingt durch die rapide ansteigende Geldentwertung, die ihre Ursache wiederum im verstärkten Gold- und Silberabbau hatte, in der ganzen Kolonie die Lebensbedingungen. Somit war der Samen des Widerstands gegen die Simmanier gepflanzt.

Zwar konnte 1641 während einer Zusammenkunft zwischen Repräsentanten der Kolonie, darunter Vertreter der drei großen Adelshäuser Caneran, Gerudon und Lasebienne, und einer simmanischen Delegation um den simmanischen König selbst einen Punktsieg für die Hylalier verbuchen. Allerdings wurde schnell klar, dass die neu zugesicherte Autarkie, die sich auch in der Ernennung Hylaliens zum Vizekönigreich ausdrücken sollte, mehr Schein als Sein. Die Situation in Hylalien besserte sich nur unwesentlich.

Revolution und Unabhängigkeit

Aufstieg und Blüte

Reichsteilung

Adelbertinenära

Stagnation und Zusammenbruch

Ein Teil Kanumbiens

Staatsstreich zur Republik

Im 3. Weltkrieg

Republik Animo

Das zweite Königreich

Wiederaufbau & Wirtschaftswunder

Bermudafrage und weitere Konflikte

Zusammenschluss mit Savoyen

Politik, Verfassung und Verwaltung


Reichsregierung


(siehe auch Hylalische Kabinette)

Ob der momentanen absoluten Mehrheit im Reichstag, besteht die aktuelle Reichsregierung um Guillermo Torrejon ausschließlich aus Mitgliedern der RP. Kein Mitglied der Reichsregierung ist ein Mitglied des hylalischen Reichstags.

Ressort/Amt Traditioneller Name/Titel Amtsinhaber Partei
Reichscancelaria Reichscancelario Guillermo Torrejon RP
Reichscommissariado für Außenangelegenheiten (Reichsemissariado) Reichsemissario Romario Alvarez RP
Reichscommissariado für Inneres und Sicherheit Interiori Davido Estevez RP
Reichscommissariado für Justiz und Verfassung Justiciori Raul Roldan RP
Reichscommissariado für Militär und Verteidigung Defensoriori Petrus Waterstraat RP
Reichscommissariado für Wirtschaft und Industrie Economicori Liam Flanagan RP
Reichscommissariado für Finanzen und Steuern Commerciori Victoria Igbonefo RP
Reichscommissariado für Ressourcen- und Landwirtschaft Recursori Yohanna Pangkali RP
Reichscommissariado für Bildung und Forschung Educatori Manuel Lenz RP
Reichscommissariado für Verkehr und Kommunikation Traficori Doron Varvel RP
Reichscommissariado für Energie und Zivilinfrastruktur Civicori Muyal Goerisch RP
Reichscommissariado für Stadt- und Regionalentwicklung Desarrollori Roberto Maldonado RP
Reichscommissariado für Gesundheit und Sport Sanidari Dominique Engelbrecht RP
Reichscommissariado für Umwelt und Naturschutz Ecologicori Amankaya Rudolph RP
Reichshofministerio Cortori Infant Alfonso Leon von Alquinien -

Innenpolitik


Die Innenpolitik Hylaliens ist eine sehr liberale, auch wenn sie viele soziale Aspekte in ihr wiederfinden lassen.

Die absolute Gleichstellung und Bewahrung persönlicher Freiheiten aller Menschen in Hylalien ist das oberste Gebot der hylalischen Politik. So sind homosexuelle Paare heterosexuellen vollkommen gleichgestellt. Zudem gibt es für die noch erhaltenen Indiostämme in Hylalien ein Minderheitenschutzprogramm zum erhalt ihrer Kulturen.

Zudem sind der Umweltschutz und nachhaltige Wirtschaftsweisen die Maximen der Innenpolitik. Zum Beispiel ist Hylalien einer der ärgsten Gegner sämtlicher Nukleartechnologie auf der Welt und bemüht sich daher auch um ein Ächtungsabkommen zu selbiger.


Außenpolitik


Die Außenpolitik Hylaliens wird von der Zora-Doktrin beherrscht. Diese folgt dem Zitat Link Zoras als Leitsatz:

"Gute Diplomaten ärgern sich nicht. Sie machen sich Notizen."

Darauf aufbauend entwickelte sich eine außenpolitische Haltung der Weitsicht, der Nachhaltigkeit und des gerechten Ausgleichs. Vor allem der erste Diplomat Hylaliens, Außenminister und oberster königlicher Gesandter Link Zora bemüht sich stets um Vermittlung. Diesen Kurs konnte er selbst während der Mexicali-Krise beibehalten, wobei er im Nachhinein vielsagend gestand:

"Die Situation war zwischenzeitlich mehr als prekär."

Weitere wichtige Leitlinien hylalischer Außenpolitik sind die Nordbindungbindung und die TKF-Integration.

Verfassung

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Visualisierung des politischen Systems von Hylalien
Die Konstitution Hylaliens, in Anlehnung an ihren geistigen Vater Zoraedikt genannt (nach Link Zora), ist die rechtliche und politische Grundordnung des Königreichs Hylalien. Besondere Bedeutung haben aufgrund der Erfahrungen mit der Unmenschlichkeit in der Republik Animo die im Zoraedikt verankerten Grundrechte. Sie binden die Staatsgewalt als unmittelbar geltendes Recht (Art. 1). Der Reichsgerichthof bewahrt als unabhängiges Verfassungsorgan die Funktion der Grundrechte, das politische und staatsorganisatorische System und entwickelt sie weiter.

Im Zoraedikt wurden die zentralen Bürger- und Menschenrechte bewusst an den Anfang der Verfassung gestellt. Diese Rechte werden in den ersten 20 Artikeln des Ediktes zusammengefasst. Danach beschreibt es den zentralen Aufbau des politischen Systems und legt die Organe des Reiches und deren Kompetenzen und Beziehungen fest.

Das Zoraedikt kann nur durch eine Dreiviertelmehrheit der Abgeordneten im Reichstag und Reichsrat geändert werden.

Hauptstadt und Regierungssitz des Königreichs Hylalien ist gemäß Art. 24 des Zoraediktes Hylalia-Stadt. Nach Artikel 25 des Grundgesetzes ist das Reich eine zentralorganisierte, demokratische, konstitutionell-parlamentarische Monarchie. Es gibt 8 Provinzen, die wiederum in insgesamt 110 Bezirke untergliedert sind.


Legislative


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Der hylalische Reichstag in Hylalia-Stadt

Die Gesetzgebungsorgane des Reichs sind der Reichstag und der Reichssrat.

Der Reichstag sowie die Provinzparlamente werden von der wahlberechtigten Bevölkerung auf vier Jahre gewählt. Im Reichstag sitzen 340 Abgeordnete, in den Provinzparlamenten variiert die Zahl der Abgeordneten nach der Einwohnerzahl der Provinz.

Der Reichsrat besteht aus den Ministerpräsidenten der Provinzregierungen.

Reichsgesetze werden vom Reichstag mit einfacher Mehrheit beschlossen. Sie werden wirksam, wenn der Reichsrat keinen Einspruch eingelegt hat oder, wenn das Gesetz der Zustimmung des Reichsrates bedarf, wenn der Reichsrat dem Gesetz zustimmt. Eine Änderung der Verfassing ist nur mit der Mehrheit von drei Vierteln der Mitglieder beider Kammern.

In den Provinzen entscheiden die Provinzenparlamente eingeschränkt über die Gesetze ihrer Provinzen.


Judikative


Das hylalische Gerichtswesen im Straf-, Verfassungs-, Verwaltungs- und Zivilrechtsbereich ist auf drei Ebenen organisiert: die Gerichte erster Instanz, Gerichte zweiter Instanz und die dritte Instanz, der Reichserichtshof. Letzterer ist letzte Instanz in Zivil-, Verwaltungs-, Verfassungs- und Strafsachen, die Entscheidungen des Gerichts haben Präjudizwirkung.

Ebenfalls die Provinzgerichte weisen drei Instanzen auf: Provinzgerichte erster Instanz, die zweiter Instanz und die obersten Provinzgerichtshöfe.


Exekutive


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Kanzlerin Letizia Escobar

Die Exekutive wird auf Reichsebene durch die Reichsregierung gebildet, die durch den Reichskanzler geleitet wird. Der Reichskanzler wird nach der Reichstagswahl von den Abgeordneten gewählt. Nach seiner Vereidigung auf den König beruft er sein Ministerkabinett.

Auf der Ebene der Provinzen, die im Grunde wie das Reich als ganzes organisiert sind, leiten die Ministerpräsidenten die Exekutive. Somit sind die Provinzen demokratisch und deren Regierungschefs durch die Provinzparlamente. Die Verwaltungen des Reichs und der Provinzen werden jeweils durch die Fachminister geleitet, sie stehen an der Spitze der Behörden.


Repäsentative


Staatsoberhaupt ist der König und hat dabei vor allem repräsentativen Aufgaben inne. Die Thronfolge ist durch Artikel 27 des Zoraediktes geregelt (Erstgeburtsrecht). Protokollarisch gesehen folgen ihm der Präsident des Reichstags, der Reichskanzler und der jeweils amtierende Reichsratspräsident.

Herausragende politische Rechte besitzt er ob seiner nominellen hohen Stellung nicht. Jedoch steht es ihm zu, unverbindliche Ratschläge zu erteilen.


Parteienlandschaft

Im hylalischen Reichstag sind seit der Wahl 2025 fünf Parteien vertreten, die das hylalische Parteienspektrum repräsentativ widergibt:

  • Liberale Partei Hylaliens (LPH): Die LPH, die große hylalische Partei der Mitte, gilt im Reich als die Volkspartei schlechthin. Im Reichstag besitzen sie 148 von 340 Mandaten und sind eine der Regierungsparteien. Die LPH ist außerdem vorbildlich im Schaffen und Schützen von Menschenrechten und ist immer bemüht, gesellschaftliche Missstände zu korrigieren.
  • Royalisten Partei (RP): Die RP ist eine gemäßigt-konservative Partei, die sich im Besonderen dem hylalischen Königshaus verschrieben hat und als Volkspartei gesehen werden kann. Auf einer gemäßigten Ebene treten die Royalisten für den Erhalt und (Wieder-)Aufbau von Traditionen ein. Seit 2025 bildet sie mit der LPH die Regierungskoalition. Die RP besitzt 100 Mandate im Reichstag.
  • Hylalia Verde (HV): Die HV ist die hylalische Partei der Grünen. Neben der im Fokus liegenden Umweltpolitik verlangen die Verden mittlerweile in allen Aspekten der Politik möglichst weitsichtiges und nachhaltiges Handeln. Die HV besitzt 28 Mandate im Reichstag.
  • Sozialdemokratische Partei Hylaliens (SPH): Die SPH ist eine gemäßigt-linke Partei, die für sich den Anspruch erhebt, die Arbeiter Hylaliens zu vertreten. Tatsächlich wird immer wieder ihre Konzeptlosigkeit deutlich, weswegen sie in Hylalien nicht zu den Volksparteien zählen. Die SPH besitzt 51 Mandate im Reichstag Hylaliens.
  • Monarchisten Partei (MP): Die MP sehen sich ähnlich der RP dem Königshaus verbunden, vertritt dabei aber ultrakonservative bis rechtsextreme Ansichten, u.a. die Abschaffung der Demokratie und errichtung einer absoluten Monarchie. Der König Adelbert-Wilhelm III. betont allerdings immer wieder, die Verbindung von der Partei ausgehend zum Königshaus von ihm aus unerwidert war, ist und bleiben wird. Bei der Wahl 2025 zogen sie mit 13 Mandaten in den Reichstag ein.

Weitere erwähnenswerte hylalische Parteien ohne Reichstagmandate:

  • Republikaner Hylaliens (RH): Die RH fordern die Abschaffung des Königs als Staatsoberhauptes und sähen die Adligen, die viele hohe Ämter besetzen, lieber heute als morgen aus ihren Positionen entlassen. Sie wollen eine stärkere Einbindung der Bevölkerung in das politische System. Ein weiteres Ziel ist auch die Isolierung des Landes, was die hohe Rechtsradikalität in der Partei widerspiegelt.

Staatsgebiet

Das Staatsgebiet des Königreichs ergibt sich aus der Gesamtheit der Gebiete der zehn Duquatos und Alcaidas. Seit Gründung des Reichs besteht das heute bekannte Staatsgebiet, das sich aus vier Herzogtümern (Bidkustlande, Fosetien, Jukathan, Oschlande), drei Fürstentümern (Nikeratien, Gutsbergen, Kempichen), sowie drei Kronvogtschaften (Gerath, Hylalia-Stadt, Puroyalimar) zusammensetzt. Die namentliche Unterscheidung zwischen Herzogtümern und Fürstentümern ist heutzutage lediglich aus historischen Gründen beibehalten worden, rechtlich sind sie als Gebietskörperschaften gleichgestellt und genießen das gleiche Maß an Selbstverwaltung. Die Kronvogtschaften hingegen werden reichsunmittelbar verwaltet und verfügen daher auch nicht wie die Duquatos zwei weiter nach unten gehende Verwaltungsebenen, die Grafschaften (Condados) und Baronien (Baronia). Die Duquatos sind in insgesamt 82 Condados aufgeteilt (darunter 10 Stadtgrafschaften, die keinerlei Unterteilung in Baronien haben), die sich ihrerseits in insgesamt 360 Baronias gliedern.

Kurz nach der Proklamation des Königreichs Hylalien kam es beinahe zu Außeinandersetzungen mit dem Nachbarland Mexicali. Die Vereinigten Staaten von Mexicali wollten nicht nur das neugegründete Königreich nicht anerkennen, sondern stellten auch Gebietsansprüche auf die heutigen Provinzen Oschlanden, Kempichen und Jukathan. Am 27. April 2023, knapp eine Woche nach Amtsantritt des neuen mexicalischen Präsidenten Manuel Carlista, kam es zu einer großen Konferenz zwischen Mexicali und Hylalien. Auf dieser wurde Hylalien durch Mexicali endgültig anerkannt. Somit kam auch der Verzicht des Anspruchs auf etwaige hylalische Territorien von Seiten Mexicalis.

Der Grenzverlauf Hylaliens ist damit eindeutig festgelegt und unantastbar.

(siehe auch Hylalisch-Mexicalische Verträge)

Liste der Duquatos und Alcaidas

Verwaltungseinheit Gebietsform Verwaltungssitz Fläche
(km²)
Einwohner
(× 1.000)
Bevölkerungsdichte
(EW/km²)
Verwaltungskarte
Flagge Hylalien Herzogtum Bidkustlande.png Bidkustlande Herzogtum Finsalt 71.552 2.660 37,2 d360584181f4f1fc1140456c1ae2f27e.png
Flagge Hylalien Herzogtum Fosetien.png Fosetien Herzogtum Puroyalimar 108.610 3.973 33,8
Flagge Hylalien Kronvogtschaft Gerath.png Gerath Kronvogtschaft Gerath 8.806 2.912 330,7
Flagge Hylalien Fuerstentum Gutsbergen.png Gutsbergen Fürstentum Barbrak 97.547 2.870 29,4
Flagge Hylalien Kronvogtschaft Hylalia-Stadt.png Hylalia-Stadt Kronvogtschaft Hylalia-Stadt 21.458 8.952 417,2
Flagge Hylalien Herzogtum Jukathan.png Jukathan Herzogtum Dehlen 115.426 3.441 29,8
Flagge Hylalien Fuerstentum Kempichen.png Kempichen Fürstentum Puroyalimar 129.445 4.899 37,8
Flagge Hylalien Fuerstentum Nikeratien.png Nikeratien Fürstentum Kallegg 123.110 3.923 31,9
Flagge Hylalien Herzogtum Oschingen.png Oschlande Herzogtum Puroyalimar 133.771 4.207 31,5
Flagge Hylalien Kronvogtschaft Puroyalimar.png Puroyalimar Kronvogtschaft Puroyalimar 2.381 1.163 488,5
gesamt (10) 812.106 39.000 48,0

Militär

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Nach dem Zusammenbruch der Republik Animo wurden die Truppenkontingente des Landes schrittweise ausgedünnt. Von Anfangs fast 250.000 überaus hochgerüsteten Soldaten (fast 1% der Gesamtbevölkerung!) wurden in kurzer Zeit 40% aus ihrem Dienst entlassen, da eine solche Armee für die kommissarische Regierung nicht mehr tragbar war.

Mit der Ausrufung des Königreichs Hylalien am 2. März 2023 wurde die wurde die animanische Armee umbenannt in die Königswehr, womit weitere Reformen einhergingen. Darunter laufen z.B. die Umstellung von einer Wehrpflicht auf eine reine Berufsarmee oder die Herabsetzung des maximalen Wehrtauglichkeitsalters von 49 auf 45 Jahre. Insgesamt stehen zur Zeit (2026) ca. 110.000 Männer und Frauen unter Waffen. Die Streitkräfte gliedern sich in die Teilstreitkräfte Heer, Luftwaffe und Marine und die unterstützenden Organisationsbereiche Streitkräftebasis und Zentraler Sanitätsdienst.
Aufgrund der großen Seefahrertradition, die ein Überbleibsel des 1. Königreichs darstellt, wird in Hylalien nach wie vor besonders auf die Marine wert gelegt. So wurde der Etat der Seestreitkraft entgegen derer für das Landheer und die Luftwaffe nicht gekürzt, sondern erhöht.

Mit dem Zusammenschluss Hylaliens mit dem Königreich Savoyen, bildet die Königswehr die Streitmacht des Gesamtgerudoniens.

Die Königswehr bezeichnet heute die militärische Gesamtorganisation und besteht aus den Streitkräften und ihrer Verwaltung.

Wirtschaft

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Entwicklung BIP nach Sektoren

Die Wirtschaft Hylaliens hat seit der Proklamation 2023 einen fundamentalen Wandel durchlaufen:


Anfangs konzentrierte sich die wirtschaftliche Leistung noch auf die Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte und die Erbringung von Dienstleistungen, bei gleichzeitig veraltetem und unproduktiven sekundären Sektor. Die Arbeitsweisen, Anlagen waren vergleichweise arbeitsintensiv und damit ineffektiv, jedoch verfügte das Land traditionell über einen großen Pool exzellent ausgebildeter Arbeitskräfte, insbesondere in den technischen Disziplinen.
In der zweiten Hälfte der 2020er Jahre setzte eine gewaltige, zum Teil selbstinduzierte, zum Teil durch den Beitritt zur FWF geförderte Umstrukturierung sämtlicher Wirtschaftszweige ein, die fast eine Dekade großen Wachstums zur Folge hatte. Die landwirtschaftliche Produktion wurde zwar weiter gesteigert, modernisiert und konkurrenzfähiger, doch verlor relativ stark an Wertschöpfungsanteil. Die Ursache hierfür ist das massive Wachstum des herstellenden Gewerbes: Hierbei sind vor allem die hylalischen Maschinenbauerbetriebe und andere hochtechnologisierte Ingenieurleistungen für anzuführen. Aber auch der Dienstleistungssektor konnte zulegen, was allem voran ein Ergebnis der Stärkung des Finanzstandorts Hylalien ist, respektive der große Zuwachs des Stellenwerts, den der Standort im weltweiten Vergleich einnimmt. Der Finanzhandelsplatz Hylalia-Stadt spielt mittlerweile in einer Liga mit Victoria und Seattle.

Erst in der ersten Hälfte der 2030er Jahre unterzog sich die heißgelaufene Wirtschaft des aufstrebenden Königreichs einer starken Konsolidierung, zum Teil zwangsweise durch die Adamantenkrise bedingt. Die fast zwei Jahre dauernde Rezession bewirkte eine zweite Phase wirtschaftlicher Gesundung, infolge welcher die hylalische Wirtschaft endgültig Anschluss an die Weltspitze fand.

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Entwicklung Exportstruktur

Heutzutage ist Hylalien eine dynamische, überaus diversifizierte und stark auf den Export fokussierte Volkswirtschaft. Gemessen am Volumen ist die Banane das wichtigste Exportgut des Königreichs, nebst anderen tropische Lebensmitteln. Hinzu kommen Kaffee und Kakao, Metalle (Erze, aber auch schon verarbeitete), Textilien, Energierohstoffe, Maschinen, Autos, Ingenieur- und Logistikleistungen. Die wichtigsten Importgüter sind Getreide (und andere Grundnahrungsmittel), Baustoffe, Verkehrstechnik und Elektronik.

2035 betrug das BIP Hylaliens umgerechnet ca. 799,4 Mrd. Zinu (ca. 695,7 Mrd. Adamanten).

Kennzahlen der hylalischen Wirtschaft
Währung: 1 Hylalischer Adamant = 100 Amantinis
Kurs: 1 Zinu = 0,8703 Adamanten (Stand 1. Januar 2036)
Bruttoinlandsprodukt: 695,7 Mrd. Adamanten (Gesamtjahr 2035)
Wirtschaftswachstumsrate: 2,9% (Gesamtjahr 2035)
Arbeitslosenquote: 4,5% ~ 1,12 Mio. (Stand 1. September 2035)
Inflationsrate: 4,1% (Stand: 1. September 2035)
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Wirtschaftskarte Hylaliens

Struktur

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Arbeitsplätze nach Sektoren

Die meisten arbeitenden Menschen (66,1 Prozent) sind in Hylalien im Dienstleistungssektor beschäftigt. Wesentlich dabei sind unter anderem das Gastgewerbe, das Verkehrswesen, das Verwaltungswesen, das Wohnungswesen, das Gesundheitswesen als auch in zunehmenden Maße die Finanzwirtschaft. Das produzierende Gewerbe beschäftigt 29,3 Prozent der Erwerbstätigen, Fischerei, Land- und Forstwirtschaft 4,6 Prozent.

Eine Besonerheit der hylalischen Wirtschaft und ihrer Struktur ist die hohe Konglomeratisierungsquote. In der hylalischen Wirtschaft bedeutet dies, dass viele, darunter selbst die größten, Unternehmen des Landes es bevorzugen, die gesamte Produktionskette ihr Eigen nennen zu können, um bei der Produktion nur so viel wie nötig und so wenig wie möglich auf Zweite und Dritte angewiesen zu sein. Weiterhin unterliegt die hylalische Wirtschaft in Teilen staatlicher Regulierung. Ferner entwickelte sich in Hylalien in der vergangenen Dekade eine Kultur der hohen Staatsquote: Lag sie zum Zeitpunkt der Proklamation bei gerade einmal 33,7%, erreichte sie im Jahr 2035 mit 57,8% einen Rekordwert (bezogen auf das 21. Jahrhundert).

Primärer Sektor

Wichtigste landwirtschaftliche Erzeugnisse
Erzeugnis Menge [kt] Anteil Weltproduktion [%]
Bananen 15.891 17,3
Kaffee 1.232 29,8
Zuckerrohr 96.530 6,4
Kakao 126 4,0
Tabak 119 2,8

Die Landwirtschaft ist für die Wirtschaft Hylaliens von herausragender Bedeutung. Dabei wiederum prägt die Plantagenwirtschaft den gesamten Sektor. Auf teils riesigen Plantagen werden über das ganze Land verteilt Bananen (das Hauptexportprodukt Hylaliens!), Baumwolle, Erdnüsse, (Zitrus-)Früchte, Gemüse, Kaffee, Kakao, Ölpalmen, Seide, Tabak und Zuckerrohr angebaut. Weitere Anbauprodukte, die auch im Speziellen der Selbstversorgung dienen, sind Mais, Nassreis und Weizen. Die große Leistungsfähigkeit der hylalischen Landwirtschaft äußert sich auch in weltweiten Spitzenpositionen: Hylalien ist der größte Einzelproduzent von Bananen (17% der Weltproduktion) und Kaffee (sogar 30% der Weltproduktion!), unter den Kakaoproduzenten belegt das Königreich immerhin noch den vierten Platz (4% der Weltproduktion).Weitere große Anteile hat Hylalien an der Weltproduktion von Zuckerrohr (6%) und Tabak (3%).
Viehwirtschaft und Tierhaltung spielen praktisch keinerlei Rolle und sind im gesamten Land nur vereinzelt anzutreffen.

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Bananenplantage, Finsalt

Auf nachhaltig bewirtschafteten Baumplantagen werden auch Tropenhölzer gewonnen. Der eigentliche Urwald, der noch etwa 47% der Landesfläche einnimmt, Hylaliens ist geschützt, es gilt ein generelles Verbot, hier Holz zu fällen. Eine Vergehen wird mit drakonischen Strafen geahndet. Nur der Staat darf über Umbewirtschaftung von Urwaldflächen entscheiden.
Der Fischfang ist für die Selbstversorgung des Landes von hoher Bedeutung, spielt im Export allerdings eine fast vernachlässigbare Rolle. Um Hochseefischbestände zu schützen, sind weite Teile der hylalischen Gewässer als Schutzzonen ausgewiesen und es existieren restriktive Fangquoten. Im Süden des Landes hat sich deshalb entlang der Küsten, insbesondere zwischen Puerto Cortes und Zarcas eine ausgedehnte Aquakulturbewirtschaftung etabliert.

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Entwicklung Erdölförderung und -export

Hylalien ist ein ausgesprochen Rohstoffreiches Land. Rund um den Golf von Carmetgart gibt es ergiebige Öl- und Gasquellen, die im großen Stil ausgebeutet werden. Hylalien ist der sechstgrößte Produzent von Erdöl weltweit und die fünftgrößte Öl-Exportnation (2034). Allerdings ist Hylalien kein Mitglied in internationalen Erdöl-Organisationen wie z. B. der OPEN.

Der Erdölsektor nimmt eine zentrale Rolle für die hylalische Wirtschaft ein. Die Einnahmen aus dem Erdölexport belaufen sich auf 13 % der hylalischen Exporterlöse, auch wenn der Anteil rückläufig ist. Die Einnahmen aus dem Erdölgeschäft (inkl. Steuern und direkter Zahlungen der HÖG) machen etwa ein Viertel der Staatseinnahmen aus.
Hylalien produziert drei Sorten Rohöl: heavy Maya-22 (etwa 35% der Gesamtproduktion), mittleres Ocotal-29 (25% der Produktion), leichtes Isthmus-34 mit niedrigem Schwefelgehalt (22% der Produktion) und extrem leichtes Olmeca-39 (18% der Produktion). Hylalien hat mit 29,8 Milliarden Barrel die zweitgrößten nachgewiesenen Ölreserven der westlichen Hemisphäre. In der westlichen Hemisphäre hat lediglich Ruquia höhere nachgewiesene Ölreserven, Hylalien liegt weltweit an vierter Stelle.
Cantarell war lange Zeit das größte Ölfeld in Hylalien und eines der größten aktiven Ölfelder weltweit. Jedoch wurde der Höhepunkt der Förderung 2028 mit 2,1 Millionen Barrel täglich erreicht und sank bis November 2030 dramatisch auf nur noch 764.000 Barrel. Mehrere Ölfelder wurden im Chicontec-Becken entdeckt, die jedoch überwiegend schweres Rohöl enthalten. Die Erschließung dieser Felder läuft gegenwärtig.

Im Jahr 2018 wurde das Ku-Maloop-Zaap-Ölfeld entdeckt, ursprüngliche Schätzungen gingen von einer maximalen Förderleistung von 800.000 Barrel aus, jedoch produzierte das Feld im August 2020 bereits 832.000 Barrel und ist somit seit 2020 das produktivste hylalische Ölfeld. Dennoch konnte das Feld den unerwartet starken Rückgang der Förderung aus dem Cantarell-Ölfeld nicht komplett auffangen, deshalb sinkt die hylalische Ölförderung seit 2020 permanent. Die HÖG prognostiziert für das Jahr 2038 jedoch erstmals wieder einen moderaten Anstieg der Förderung durch Investitionen im Chicontec-Becken und anderen Lagerstätten.

Außerdem finden sich in den Gebirgen entlang der Westküste große Blei, Eisen, Gold, Nickel, Silber, Zink. Weiterhin wird nahe Vallusa Schwefel, bei Finsalt Steinsalz abgebaut.


Industrie


Die Industrie in Hylalien hat sich in den vergangenen Jahren zum Rückgrat und treibenden Motor einer dynamischen Volkswirtschaft entwickelt, wobei das Land in Windeseile zur Weltspitze aufgestiegen ist, was die Pro-Kopf-Wertschöpfung durch Ressourcenextraktion und -verarbeitung angeht. Die wichtigsten Industriezweige des Landes sind die (Petro-)chemische Industrie, der Maschinen-, Fahrzeug- und Schiffsbau und die Metallverarbeitung. Vor allem im Maschinenbau setzten die hylalischen Ingenieure zuletzt Maßstäbe. Weitere durchaus bedeutende Branchen sind die Nahrungsmittelherstellung und die Textilproduktion, bei der insbesondere im Land hergestellte Baumwolle und Seide verarbeitet wird.
Die wichtigen Industriezentren des Landes befinden sich in den Großräumen Hylalia-Stadts und Gerath, Carmetgart, Meridorf, Kallegg und Finsalt.


Dienstleistungen


Der Dienstleistungssektor Hylaliens setzt sich vor allem aus dem regen Bankenwesen, dem Tourismus, Verkehrsleistungen und öffentlichem Dienst zusammen. Die zu großen Teilen noch staatlichen Betriebe im Dienstleistungssektor sollen behutsam privatisiert werden, was den gesamten Markt langsam deregulieren soll.

Unternehmen

Unternehmensname Hauptsitz Branche Umsatz
(× Mrd. Zinu)
Mitarbeiter
Acura Hylalia-Stadt Automobilhersteller 8,3 31.250
Banadrama Finsalt Nahrungsmittel 4,3 29.550
Banco Angosto Hylalia-Stadt Kreditinstitut 137,8 25.100
Blaich und Schergermann Villaverde Ingenieurbüro 0,013 165
Caratico Barranca Genuss- und Luxusgüter 2,8 8.200
Cargado Industries Hylalia-Stadt Automobilhersteller 5,8 6.100
Callido Materials Leon Werkstoffe 5,4 14.250
Central Credit Anstalt Gerath Kreditinstitut 280,4 13.100
CNC Carmetgart Reederei/Logistik 2,7 11.500
Erste Hylalische Aseveracion Hylalia-Stadt Versicherungen 26,6 29.525
Fenix Hotel Group Meridorf Hotellerie 52,1 44.200
Fernandez&Cohn Hylalia-Stadt Wirtschaftsprüfung & Unternehmensberatung 6,8 41.750
Gerather Aseveracion Gerath Versicherungen 31,0 30.100
Grupo Real Gerath/Hylalia-Stadt Finanzdienstleistungen 12,4 9.350
HELMAR Carmetgart Mischkonzern 15,7 93.800
Hylalia Bank Hylalia-Stadt Kreditinstitut 379,4 22.700
Hylalia Öl&Gas Carmetgart Petrochemie 107,9 72.100
Hylalischer Luftlloyd Hylalia-Stadt Fluggesellschaft 1,4 3.150
HYLCIM Puerto Morgan Baustoffe 4,9 15.600
Komonta San Jose Chemie 12,5 18.700
Lilium Villalquinia Software 3,1 11.150
LMAGHS Hylalia-Stadt Maschinenbau 1,1 9.250
Lovotel Hylalia-Stadt Hotels 12,3 17.500
Minenverbund Hylalien Gerath Bergbau 148,1 246.800
NAPHALEX Kallegg Pharmazeutika 18,1 35.350
Osch Bank Oschingen Bank 231,8 16.600
PataReina Hylalia-Stadt Fastfood 0,27 5.400
Robus Finsalt Nahrungsmittel 4,8 5.750
Rudolfi Meridorf Textilien 1,41 6.350
SIV Villaverde Mikroelektronik 4,3 8.250
Skybaks Hylalia-Stadt Cafékette 3,8 9.800
Taygeta Carmetgart Rüstungswerft 371 117.850
Tempora Hylalia-Stadt Konsumgüter 3,5 12.450
Tesseract Hylalia-Stadt Computertechnik 4,2 16.500
Verasco Gerath Bau 5,1 37.200

Währungsreform

Die ursprüngliche Währung Hylaliens waren die Almandine, die noch aus der Zeit Kanumbiens als Zahlungsmittel im Land etabliert waren. Besonders durch die politische Instabilität in den frühen 2020ern verfiel der Wert der Almandine rapide. Anfang des Jahres 2023 betrug die Inflation 27,4%. Mit der Gründung des Königreichs und der Umstrukturierung und Stabilisierung des Marktes konnte man der Teuerung zwar vorläufig Herr werden, jedoch war der Spitze des Landes klar, dass es nicht so weiter gehen konnte. Daher beschloss man, eine neue Währung in Umlauf zu bringen: Die Adamanten.

Zum 1. Januar 2024 wurden die Adamanten eingeführt. Die große Besonderheit dieser neuen Währung war die nun festgelegte Deckung des Werts durch Goldreserven, als auch die sog. Aimar-Formel, die maßgeblich zur Errechnung des Kurses der Adamanten dient. Mit einem Schlag reduzierte sich die Inflation auf ein dem einsetzenden Wirtschaftsboom angemessenen Wert, der Wechselkurs zum Zinu schwankte im gesamten Jahr 2024 nur minimal (der Spitze-Tal-Wert bewegte sich unter 0,05 Zinu). Zum Jahresende war ein Adamant fast wieder genauso viel Wert, wie zu Jahresbeginn.

(siehe auch "Adamanten")

Energieversorgung

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Der Energiemix Hylaliens

Hylalien setzt in Fragen der Energieversorgung zunehmend auf den Einsatz emissionsärmerer Technologien und auf deren Nachhaltigkeit. Dies ist vor allem die logische Konsequenz, die man aus dem Super-GAU des einzigen Atomkraftwerks, was jemals auf hylalischem Territorium stand, dem AKW Juktahan, zog.
Zunehmend werden vor allem ältere Kohlekraftwerke vom in Teilen überalterten Stromversorgungsnetz genommen. Deren Leistung wird besonders von neueren, höchst effizienten Kraftwerken, die auf Basis von Erdgas laufen und weitaus weniger Emissionen erzeugen, aufgefangen.
Traditionell stark in Hylalien ist die Wasserkraft im Energiemix vertreten, die vor allem in den nikeratischen Mittelgebirgen erzeugt wird. Hier stehen wurden in den letzten 100 Jahren einige große, gerade aber auch viele kleinere Wasserkraftwerke angelegt, die zumeist den lokalen Bedarf stillen. Viele der Wasserkraftanlagen durchlaufen zur Zeit auch Modernisierungen, bzw. wurden kürzlich modernisiert, um ihre Kapazitäten zu erhöhen.
Auf dem aufsteigenden Ast sind vor allem grüne Energien, wie die Sonnenenergie und die Geothermie. Bis 2030 möchte man in Hylalien durch diese beiden Energietypen bereits 15% des Bedarfs decken.

Steuern

In Hylalien werden viele verschiedene Steuern erhoben. Neben verschiedenen Verkehrsteuern (zum Beispiel Umsatzsteuer) erzielt der Staat einen Großteil seiner Einnahmen aus Steuern vom Einkommen und Ertrag: Hierzu zählen die Einkommen-, die Körperschaft- sowie die Gewerbesteuer.

Verkehr

Aufgrund der geographischen Lage Hylaliens, die Ausdehnung über die gesamte mittelamerikanische Landbrücke, besteht im Königreich ein hohes Verkehrsaufkommen. Insbesondere für den Güterverkehr stellt es ein wichtiges Transitland dar und bildet ein Scharnier zwischen den Kernwirtschaftsräumen Nord- und Südamerikas.

Zuletzt zeichnete sich der eindeutige Trend ab, dass sich immer mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene verlagert, vor allem im Güterverkehr. Durch den allerdings anhaltend stärkerwerdenden Transitverkehr durch Hylalien ist mit keiner wirklichen Entlastung der Straßen zu rechnen.

Die Verkehrswege Hylaliens sind traditionell sehr stark auf die Hauptstadt Hylalia-Stadt ausgerichtet. Fast alle Hauptachsen des Landes verbinden die Kapitale. Eine wichtige Ausnahme dabei bildet der Korridor von Teschepeck, durch den die Magistralen des Landes, die sich im Norden entlang der Küsten erstrecken, untereinander von Küste zu Küste verbunden werden. Seit Jahren schreitet jedoch eine verkehrsinfrastrukturtechnische dezentralisierung des Landes voran. Indikator hierfür ist neben dem Ausbau von Straßen- und Eisenbahnhaupt- und Nebenstrecken auch in Räumen abseits der Hauptstadt, sondern auch durch den Bau zweier neuer internationaler Flughäfen in Finsalt, der den Süden des Landes erschließt, sowie in Puroyalimer, von wo aus der Nordosten des Landes zugänglicher wurde.

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5-spurige Autobahn in einem Vorort Hylalia-Stadts

In den größeren Städten gibt es z.T. außergewöhnlich engmaschige ÖPNV-Netze, bestehend aus Bussen, Straßen- und S-Bahnen. Carmetgart, Gerath und Hylalia-Stadt betreiben ein U-Bahnnetz, das von Hylalia-Stadt gehört indes zu den engsten, längsten und am stärksten ausgebauten U-Bahnnetzen der Welt.

Generell lassen sich, wie in vielen Aspekten in Hylalien, auch Disparitäten im Verkehrswesen zwischen dem Norden und dem Süden des Landes feststellen. So ist der Norden generell von ausgezeichnet ausgebauter Verkehrsinfrastruktur geprägt, besonders auch das Schienennetz sei hier zu erwähnen, während der Südteil des Landes immer weniger durch Schienen, aber mehr durch Straßen, aber auch nicht in vergleichbarer Relation zum Norden, erschlossen ist. Gründe hierfür sind einerseits die großen Gefälle von Norden nach Süden, aber auch die zu schützende, dichtere tropische Vegetation im Süden.

Straße

Schon in früher Kolonialzeit wurden Straßen in Hylalien angelegt, die zum einen Teil wieder verfielen, zum anderen heute - ausgebaut - die Schlagadern des hylalischen Straßennetztes sind.

Das Reichsfernstraßennetz umfasste am 2023 6.211 km Autobahnen und 13.811 km Reichsstraßen, die größtenteils radial auf Hylalia-Stadt ausgerichtet sind.

Eisenbahn

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Hylalia-Stadt Hbf
Hylalien verfügt über ein Eisenbahnnetz von etwa 15.000 Kilometern Länge. Es wird täglich von ca. 17.500 Personen- und Güterzügen befahren.

Die gesamte Eisenbahninfrastruktur Hylaliens unterliegt der staatlichen Bahngesellschaft TransHylalia, die zahlreiche, regionale Tochtergesellschaften zur Organisierung des örtlichen ÖPNV besitzt.

Unbestrittener Eisenbahnknotenpunkt des Landes ist Hylalia-Stadt mit seinen Hauptbahnhof, der täglich von fast 200.000 Reisenden passiert wird. Von hier aus erstrecken sich die Hauptstrecken der hylalischen Eisenbahn in alle vier Himmelsrichtungen.

Flugverkehr

Die Flughafendichte in Hylalien ist relativ gering: Gerade einmal 162 Flughäfen und -plätze verteilen sich über die gesamte Landesfläche. Die Ursache hierfür ist vor allem die eher schwierige Baugrundlage für die speziellen Anforderungen an den Bau eines Flughafens, besonders große, ebene, bebaubare, geeignete zusammenhängende Flächen sind rar. Insgesamt bieten fünf Flughäfen im Königreich internationale Flugverkehrsverbindungen an. Dies führt zudem zu einer sehr starken Konzentration des Luftverkehrs.
Der Flughafen San Hugo Eterno in Hylalia-Stadt ist gemessen an der Anzahl abgefertigter Passagiere (2033: 53,8 Millionen) der größte Hylaliens, der siebtgrößte Amerikas und gemessen am Frachtaufkommen (2033: 2,67 Millionen Tonnen) der größte Flughafen Amerikas. Die größte hylalische Fluggesellschaft, der Hylalische Luftlloyd, betreibt in Hylalia-Stadt, auf dem zweitgrößten hylalischen Flughafen in Meridorf sowie auf dem drittgrößten hylalischen Flughafen in Puroyalimar interkontinentale Drehkreuze. Gerade in den 2020ern wurde, auch im Vorlauf der Fußballweltmeisterschaft 2030 im Land, die Flughafeninfrastruktur massiv ausgebaut. Ein weiterer Hauptfaktor für den zuletzt explosiv anwachsenden Flugverkehr ist auch das mittlerweile hohe Verkehrsaufkommen zwischen Hylalien und Savoyen, dessen einziger Konkurrent die Schifffahrt über den Atlantik ist. Im inneramerikanischen Luftverkehr nimmt Hylalien eine wichtige Verteilerrolle ein: Sowohl aus Nord-, als auch aus Südamerika laufen im zentral gelegenen Königreich viele Flugverbindungen zusammen. Interkontinental spielt Hylalien gerade für die Verbindung nach Zentraleuropa und Ostasien eine herausragende Rolle.
Im nationalen Luftverkehr kommen zudem mehrere kleine Regionalflughäfen zur Geltung. Zu den wichtigsten gehören der Flughafen Kallegg, der Flughafen Carmetgart, der Flughafen Oschingen, Flughafen Selva Silva und der Flughafen Dehlen.
Letzterer untersteht derweil einer langwierigen Planungsdebatte: Der Jukathan Flughafen bei Dehlen soll nach Vorstellung der Landesherren zu einem weiteren internationalen Flughafen ausgebaut werden, da besonders im Hinblick auf das große touristische Potential Bedarf bestünde. Die derzeitigen Planungen würden durch den Bau eines neuen Terminals und einer weiteren Landebahn die Kapazität auf etwa 3,5 Millionen Passagiere pro Jahr erhöhen. Das Projekt wird im aktuellen Reichsinfrastrukturwegeplans (RIWP '33) jedoch nur als "weiterer Bedarf" eingestuft, d.h., dass mit einem Bau nur bei sehr guter Haushaltslage der Provinz Jukathans und der Stadt Dehlen begonnen werden darf. Nötige Prüfungen stehen jedoch aus.

Größte Flughäfen Hylaliens
Name Stadt Eröffnung Pax Fracht (t) SLB Fläche (ha) Mitarbeiter
San Hugo Eterno International Hylalia-Stadt 2022 53,8 Mio. 2,6 Mio. 3 7.120 37.450
Meridorf International Meridorf 2017 21,1 Mio. 210.000 2 2.900 13.750
Aeropuroylimar Puroyalimar 2027 7,4 Mio. 650.000 2 4.900 8.900
Aeropuerto della Costa Doble Finsalt 2028 5,5 Mio. 790.000 5 3.400 9.200
Santiago de Jerado International Gerath 1978 5,2 Mio. 350.000 2 1.300 6.700

Seeverkehr und Schifffahrt

Aufgrund der Lage auf einer Landbrücke, wo eine Küste meist kaum mehr als 100 km entfernt ist, gehört der Seeverkehr zu den herausragenden Verkehrsträgern.

Die wichtigsten internationalen Häfen befinden sich in Carmetgart (Öl-, Gas- und Containerumschlag), Hylalia-Stadt (Container- und Schüttgutumschlag) und Finsalt (Container- und Schüttgutumschlag). Zusammengefasst wurden an diesen drei Häfen 2022 knapp 23 Mio. t Öl und Flüssiggas, 8 Mio. TEU und 3,5 Mio. t Schüttgut umgeschlagen.

Da an den jeweiligen Häfen die Kapazitäten der Auslastung erreicht oder gar überschritten wurde, entschied man sich im im Frühjahr 2023 dazu, die Häfen und damit ihre Kapazitäten auszubauen. Hierfür wurde Coarsk beauftragt. Geplant sind Maximalkapazitäten (erneut Gesamtzusammenfassung) 35 Mio. t Öl-/Gasumschlag, 14 Mio. TEU und 10,5 Mio. t Schüttgut.

Auf einigen Flüssen und Seen gibt es Fährrouten, die dem ÖPNV dienen. Erwähnenswert hierbei ist der sehr intensive Fährverkehr über den Nikeratiasee, wo vor allem auch Touristen bedient werden.

Aufgrund der Lage zwischen Landengen gibt es schon lange Überlegungen, einen neuen Atlantik-Pazifik-Kanal, ähnlich dem Panama-Kanal, zu graben. Dies würde einerseits für Hylaliens Wirtschaft einen riesigen Motor darstellen, aber ebenso für die Weltwirtschaft einige Vorteile (Wettbewerb, Auflösung einer Monopolstellung). Jedoch gibt es noch keine genaueren Pläne.

Bevölkerung

Demografie

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Geburtenraten nach Oberbezirken

Hylalien weißt mit einer Geburtenrate pro Frau von derzeit durchschnittlich 2,25 (Stand: 2023) einen natürlichen Geburtenüberschuss auf. Im Oberbezirk Alamada in der Provinz Oschingen gebären die Frauen im Schnitt 2,91 Kinder, was landesweiter Spitzenwert ist. Dagegen bekommen die Frauen im Oberbezirk Ostnikeratien in der Provinz Nikeratien nur 1,2 Kinder. Diese auffällige Disparität hat mehrere und je nach Region unterschiedliche Ursachen. So wanderten zuletzt viele jüngere Frauen im gebährfähigen Alter aus wirtschatlich schwachen Gebieten wie Ostnikeratien ab, wodurch dort automatisch weniger Kinder gebohren werden können. Andererseits weisen die in Hylalien noch recht verbreiteten Indiostämme in manchen Regionen starke Einbußen bei den Geburten auf. Deren genaue Ursache ist jedoch noch unklar.


Insgesamt sank die Anzahl der Geburten 2022 zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder und lag bei 378.887.
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Bevölkerungspyramide des Königreichs

Das Durchschnittsalters eines Hylaliers liegt bei 31,1 Jahren, das einer einer Hylalierin bei 33,9 (Gesamthylalien: 32,5 Jahre).
Die mittlere Lebenserwartung bei Männern beträgt 74,1 Jahre, die der Frauen 76,9 Jahre (Gesamthylalien: 75,7 Jahre).
Auch daraus resultiert der sehr leichte Frauenüberschuss im Königreich. 50,5% der Bevölkerung sind Frauen (absolut rund 16.972.800), gegenüber den rund 16.636.700 Männern (49,5%).

Am 31. Dezember 2022 lebten im Königreich insgesamt 33.609.551 Menschen auf der Fläche von 812.106 Quadratkilometern. Das Land weißt mit 41,4 Einwohnern pro Quadratkilometer eine niedrige bis mittlere Bevölkerungsdichte für einen Flächenstaat auf. Etwa 31 Millionen Menschen (92,2%) sind hylalische Staatsbürger.

Minderheiten

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Ca. 2,6 Millionen Menschen (7,8% der Gesamtbevölkerung) in Hylalien zählen sich zu angestammten oder zugewanderten Minderheiten.

Dabei ragen vor allem die migrierten Caledonier mit 1.359.840 Zugehörigen heraus. Diese Caledonische Diaspora geht zurück auf die großen Auswanderwellen im 19. und 20. Jahrhundert, als tausende und abertausende Caledonier ihre Heimat verließen, um u.a. in Hylalien ein neues Leben anzufangen. Daraus resultiert auch eine enge Verbindung zwischen dem Königreich und dem Herzogtum. Ebenfalls prägten die Caledonischen Einwanderer zusehends die Kultur im Land. In Hylalia-Stadt alleine leben fast 400.000 Menschen Caledonischer Abstammung und konzentrieren sich dabei um den im Osten liegenden Stadtteil Neu Glasgow.

Ebenfalls von großer Bedeutung sind die Indios in Hylalien, die noch etwa 710.000-fach vertreten sind. Ein Bruchteil (ca. 25.000) lebt heute noch in Indianerreservaten um die alten Bräuche am Leben zu halten. Allerdings sind die Zahlen der Indiobevölkerung seit Jahren rückläufig, trotz immer stärkerer Erweiterung des Minderheitenschutzprogramms auf die Indios.

Zuletzt stark ansteigend sind dagegen die Zahlen der Einwanderer aus Mexicali sowie Jogianien. Dies ist vor allem auf die Lebensumstände in diesen Ländern zurückzuführen (u.a. schlechte Wirtschaftsentwicklung, juristische Missstände), die sich die Menschen nicht länger antun konnten/wollten.

Religion

Bistümer Hylaliens
Erzbistum Katholiken (× 1.000) Suffraganbistum Katholiken (× 1.000)
Vallusa 2.119 Oschingen 1.931
San Jose 2.549
Zejez 1.781
Gerath 2.435 Barranca 1.137
Fardork 1.431
Barbrak 1.220
Hylalia-Stadt 6.167 Dehlen 1.252
San Raffael 1.373
Santa Ana 1.609
San Juan 856 Finsalt 798
Kallegg 1.390
Villalquinia 828
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In Hylalien wird die Religionsfreiheit durch die Verfassung garantiert. Dennoch dominiert die katholische Kirche das Königreich, nicht zuletzt, da Hylalien historisch als "Schwert und Schild des Heiligen Stuhls" gilt. Allerdings gilt die katholische Kirche in Hylalien als progressiver und weniger wertekonservativ, als es die adebisch-katholische Kirche vorgibt, weshalb auch der inoffizielle Begriff der hylalisch-katholischen Kirche geprägt wurde. Sie gliedert sich in Hylalien in vier Erzbistümer, die in vier Suffraganbistümer gegliedert sind. Dagegen ist die evangelische Kirche Hylaliens dezentraler und in einer flacheren Hierarchie gegliedert. Ihr steht der Reichsbischof in Hylalia-Stadt vor.

Zwar gehören 75% der Bevölkerung offiziell der katholischen Kirche an, jedoch sinkt die Anzahl derer, die aktiv am religiösen Leben teilnehmen. Finanziert wird die katholische Kirche vom hylalischen Staat auf Grundlage eines Vertrages mit dem Heiligen Stuhl und nicht aus direkt entrichteten Kirchensteuern ihrer Mitglieder, weshalb ein Kirchenaustritt keine finanziellen Vorteile bringt. Seit 2024 müssen allerdings die Steuerzahler selbst entscheiden, ob 0,7 % der Lohn- beziehungsweise Einkommensteuer kirchlichen oder anderen sozialen oder kulturellen Zwecken zufließen sollen. Treffen sie keine Entscheidung, wird dieser obligatorische Steuerbetrag direkt den anderen Zwecken zugeleitet. Die seit 1803 existierende direkte staatliche Finanzierung wurde vollständig abgeschafft. Die Einnahmen aus Steuern stiegen seit der Neuregelung des Jahres 2024 von 93,8 Millionen Adamanten auf 132,7 Millionen Adamanten.
Es ist für Hylaliens Katholiken nicht ohne weiteres möglich, sich von der Kirche offiziell loszusagen, da das hylalische Recht den Akt des Kirchenaustritts nicht kennt und Hylaliens katholische Kirche höchstrichterlich von der Pflicht entbunden wurde, die Daten ihrer Mitglieder auf deren Wunsch aus den Kirchenbüchern zu löschen. Zu dieser Entscheidung des obersten Gerichtshofes in Hylalien kam es unter anderem, da sich "das als besonders konservativ geltende Erzbistum von Vallusa weigerte, Tilgungen jeder Form vorzunehmen". Das Erzbistum hatte sich auch nicht von Weisungen der hylalischen Datenschutzbehörde beeindrucken lassen und strengte zahlreiche Rechtsverfahren an, wobei es vor der Entscheidung des obersten Gerichtshofes in 152 Fällen unterlag.

Eine größere Minderheit von 8,6 % der Bevölkerung bezeichnet sich laut genannter Untersuchung als protestantisch, weitere 5,2 % als muslimisch, 4,2 % buddhistisch, sowie 1,9% weitere (wie z.B. Judentum, Indioreligionen und die Cthulhu-Kirche). 5,1 % der Bevölkerung gaben an, konfessionslos oder atheistisch zu sein. 42 % der Hylalier bezeichnen als "religiös", 21 % als "sehr religiös". Die 9,4 % der Bevölkerung, die sich als muslimisch oder buddhistisch bezeichnen, stammen zumeist aus Ulani, Zumanien und Brumiasta, vereinzelt noch aus dem ehemaligen Aminier und Jardim.

In Hylalien liegt der für ganz Amerika bedeutsame Wallfahrtsort Santiago de Oriundo bei Gerath. Die sich in der Geschichte wiederholten Marienerscheinungen locken über fünf Millionen Pilger jährlich dorthin. Weitere wichtiger Pilgerstätten sind Vallusa (als älteste Erzdiözese des amerikanischen Kontinents), San Raffael, San Juan, San Jose, Santa Ana und Hylalia-Stadt.

Sprachen

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Vorherrschende Muttersprache
Blau: Deutsch
Rot: Spanisch

Im Königreich dient Deutsch als Amtssprache und ist die Standardsprache in den überregionalen Medien des Landes (wobei der öffentlich-rechtliche Fernsehsender EEH und die landesweit erscheinende Zeitung Heraldo Royal ausschließlich Spanisch sind und somit Ausnahmen bilden). 98 Prozent der Bevölkerung in Hylalien beherrscht Deutsch, davon sind aber nur in gut die Hälfte tatsächlich Deutschmuttersprachler.

Das in Hylalien gesprochene Deutsch hebt sich deutlich von dem anderer Länder ab. Allgemein neigt das Hylalia-Deutsch zu sehr ausgeschmückten Beschreibungen und auch kunstvoll konstruierten Satzgefügen. Durchschnittlich lernen Hylalier Deutsch schneller zu sprechen als andere und schaffen so im Schnitt eine bis zwei Silben mehr pro Sekunde.
Eine weitere Eigenheit des Hylalia-Deutsch ist die aus dem Spanisch entlehnte Betonungsart: Die Wörter werden für Gewöhnlich auf der vorletzten Silbe betont, wenn sie mit einem Vokal oder den Buchstaben n oder s enden oder auf der letzten Silbe betont, wenn sie mit einem Konsonanten, ausgenommen n und s, enden.

Neben Deutsch ist Spanisch weit verbreitet und wird von 42% der Bevölkerung als Muttersprache gesprochen. Insgesamt sprechen aber fast 80% der Bevölkerung fließend Spanisch. Viele regionale Medien publizieren auf beiden Sprachen. Ausschilderungen finden landesweit zweisprachig statt. Auffällig ist auch, dass sich Deutsch vor allem auf das Zentrum des Landes um Hylalia-Stadt und auch auf die anderen großen Städte konzentriert, während Spanisch häufiger in den eher ländlich geprägten Bezirken vorherrscht.

Weiterhin werden von den noch vielzahlig existierenden, wenn auch zusammengeschrumpften, Indiostämmen rund 20 indigene Sprachen, vor allem aus Traditionsbewusstsein heraus, genutzt. Diese sind Abkömmlinge alter Maya-Sprachen und des Nahuatl. Diese Sprachen sind auch im Hylalischen Sprachschutzindex (HSI) registriert, um sie vor dem totalen Aussterben zu retten.

Allmanjol

Das Allmanjol ist eine vergleichsweise simple Kunstsprache, die sich in Hylalien über die Jahrhunderte gebildet hat. Die offensichtlichen Haupteinflüsse kommen dabei aus dem Spanischen (Schwerpunkt: Grammatik) und dem Deutschen (Schwerpunkt: Wortschatz), jedoch wurden manche Wörter z.B. auch aus indigenen Sprachen entlehnt. Diese Sprache lässt sich allerdings nur in ihren Grundzügen lehren, da sie sehr wandelbar ist und sich regional, besonders in Sachen Betonung, Wortendungen und -schatz sehr unterscheiden kann.
Verbreitet ist Allmanjol als gesprochene Umgangssprache (besonders unter Jugendlichen und Studenten), findet aber kaum offiziellen Einsatz. Eine in Mode gekommene Ausnahme dabei ist allerdings, mit Hilfe des Allmanjols Begriffe zu schaffen und sie in das häufiger gesprochene Deutsch und Spanisch einzuflechten.


Beispiele


Allmanjol Spanisch Deutsch weitere Bedeutung
io yo ich -
gireh ir gehen -
Io gir na kase. Voy a la casa. Ich gehe nach Hause. -
Puroliyamar puerto marítimo real königlicher Seehafen Name einer Planstadt (s. Puroliyamar)
Feroyalizes fénices reales königliche Phönixe Spitzname der Fußballnationalelf Hylaliens
Kapitady capital Hauptstadt Verbreitete Bezeichnung für Hylalia-Stadt

Kultur

Kulturgeschichte

Soziales

Bildung

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Bildungssystem Hylaliens

In Hylalien besteht gesetzliche Schulpflicht für alle Sechs- bis Sechzehnjährigen. Die Schulausbildung unterliegt komplett dem Staat, Schulen in anderer Trägerschaft sind nicht zugelassen. Zuletzt gab das Königreich 8,9% der Jahreswirtschaftsleistung für den Bildungssektor aus und liegt damit weit über dem internationalen Durchschnitt.

Zwar ist der Besuch einer Vorschule in Hylalien nicht vorgeschrieben, der Staat gewährleistet dennoch, dass Eltern Anspruch darauf für jedes ihrer Kinder ab dem dritten Lebensjahr erheben können. Im Schnitt besuchen heutzutage, bevor sie richtig eingeschult werden, fast 90% der Kinder bereits für ein Jahr oder länger eine Vorschule.
Die meisten Kinder beginnen mit sechs Jahren die zehn Schuljahre umfassende Gesamtschule("Primaria"). In dieser Zeit erlangen die Schüler grundlegende Kenntnisse in den Pflichtfächern Deutsch, Geschichte, Geographie, Mathematik, Physik, Chemie, Musik, Kunst sowie mindestens einer Fremdsprache. Je nach Prägung der Schule können Lehrschwerpunkte auf den geistigen/humanistischen, mathematischen/naturwissenschaftlichen/technischen, sprachlichen sowie künstlerischen Fächern liegen und somit eine erhöhte Anzahl an Unterrichtsstunden in den jeweiligen Richtungen angeboten werden. Viele Primariaschulen bieten zudem weitere Unterrichtsmodule wie Biologie, Philosophie, Informatik, Politikkunde, Religionskunde und Hauswirtschaft an.

Nach dieser obligatorischen Grundausbildung kann die Schulbildung entweder auf einer Berufsschule ("Profecional") oder in einem Gymnasium ("Collegio") fortgesetzt werden. Die Collegios bauen auf dem allgemeinen Unterricht der Primarias auf, zeichnen sich aber durch eine sehr viel stärkere Schwerpunktsetzung aus. Dabei wird bei den Collegios zwischen allgemeinen ("Generalo"), mathematisch-technischen ("Polytecnico"), geistigen ("Philosophico"), wirtschaftlichen ("Economico") und künstlerischen ("Conservatorio") unterschieden, die ihren Unterricht entsprechend ausrichten. Diese Ausrichtung äußert sich in einer grundlegenden umfassenden Vorbereitung der Schüler auf ein Universitätsstudium der jeweiligen groben Fachrichtung. Dabei wird neben Methodik auch tiefergehendes Wissen vermittelt, die Schüler haben weniger zu absolvierende Pflichtfächer und können stattdessen ihren Stundenplan stärker interessenorientiert mit Wahlfächern ausfüllen. Die Dauer der gymnasialen Ausbildung ist nicht konkret festgelegt, sondern hängt ähnlich wie im Hochschulstudium von der persönlichen Studienleistung des Schülers ab. Die Mehrheit der Schüler legt nach insgesamt zwölf Schuljahren die Maturaprüfung ab. Sowohl dieses als auch der Abschluss der Berufsschule, die in der Regel nach drei Schuljahren abgeschlossen wird, qualifizieren den Schüler prinzipiell für eine Hochschulausbildung, jedoch sind an den Hochschulen Aufnahmeprüfungen mit zum Teil starker Selektion üblich, weiterhin werden die Studienplätze in der Regel auch je nach Spezialiserung des besuchten Collegio vergeben, Berufsschüler schaffen es zudem seltener, zu einem Universitätsstudium zugelassen werden und besuchen häufiger Fachhoschulen.

Trotz der offiziellen Einsprachigkeit (Amtssprache Deutsch) bieten fast 97% aller Gesamtschulen und Collegios deutsch- und spanischsprachige, aber auch weitgehend bilinguale Klassen an. Dazu wird Allmanjol als Freiwilligenfach ab der 2. Klasse unterrichtet, ab der 4. Klasse die erste Fremdsprache (meist Englisch oder Adebassisch). Wahlweise lässt sich im weiteren Schulverlauf noch eine, an sprachbetonten Schulen zwei weitere Sprachen lernen.
Der Schulunterricht in Hylalien findet grundsätzlich ganztägig statt. Hierbei wird der Schultag in drei große Blöcke geteilt: Ein erster Unterrichtsblock mit bis zu fünf Unterrichtseinheiten à 45 Minuten, drei Fünfminuten- und einer 20-Minutenpausen (nach der 3. Unterrichtseinheit) zwischen 8:00 und 12:30. Anschließend folgt mit der einstündigen "Tivo" eine große Mittagspause, in der die Schüler in den Mensen kostenlos gespeist werden. Ab 13:30 folgt der zweite Unterrichtsblock mit bis zu drei Unterrichtseinheiten mit je einer unterbrechenden Fünfminutenpause. Danach sind die Schüler freigestellt. Die meisten verbleiben allerdings noch häufig bis um 18:30 (Schließungszeit der Schulen), um ihre Hausaufgaben zu erledigen und/oder an Arbeitsgruppen wie z.B. dem Schulchor, Schulsport oder der Schülerzeitung teilzunehmen.

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Technisches Institut der Königlichen Universität zu Hylalia-Stadt

Die Hochschulen gliedern sich in Universitäten und Fachhochschulen. Während erstere akademische Lehre und Forschung betreiben, konzentrieren sich letztere auf berufsbezogene Ausbildung. Die Fachhochschulen stehen unter Leitung der Provinzen oder privater Stiftungen, während die 18 Universitäten des Landes eine weitgehende Selbstverwaltung genießen.

Die Unterrichtssprache an den hylalischen Hochschulen ist in der Regel Deutsch, jedoch werden auch zunehmend spanische Studienmöglichkeiten angeboten.

Die Schul- und Hochschulausbildung ist in Hylalien frei von Studiengebühren. Zusätzlich können Studenten zur Finanzierung ihres Studiums staatliche Studienzuschüsse, Wohngeld sowie staatlich bebürgte und zinsgünstige Studiendarlehen erhalten.

Liste wichtiger Universitäten in Hylalien
Kompletter Name Ort Gründung Art der Universität Trägerschaft Studenten Mitarbeiter Renommee
Königliche Universität Humboldt von Hylalien Hylalia-Stadt 16. März 1809 Volluniversität Königsfamilie 31.457 10.180 Exzellent
Technische Universität Hylalia-Stadt Hylalia-Stadt 1. August 2011 Technische Hochschule staatlich 12.447 3.181 Aufstrebend
Universität der hohen Künste zu Hylalia-Stadt Hylalia-Stadt 22. Mai 1998 Kunsthochschule staatlich 2.142 497 Exklusiv
Freie Universität zu Hylalia-Stadt Hylalia-Stadt 16. Juli 1978 Volluniversität staatlich 41.912 11.224 Überfüllt
Katholische Hochschule für Sozialwesen Hylalia-Stadt 1. August 1887 Hochschule für Sozialwesen kirchlich 2.115 417 Exklusiv
Hall'sches Konservatorium Hylalia-Stadt 28. Februar 1929 Musikhochschule privat 1.670 352 Schwankend
Escobar Universität Oschingen 17. April 2009 Volluniversität staatlich 27.231 8.771 Mittelmäßig
Technische Universität Vallusa Vallusa 5. Mai 1955 Technische Hochschule staatlich 12.741 3.144 Schlecht
Universität zu Carmetgart Carmetgart 7. August 1961 Volluniversität staatlich 22.751 6.411 Mittelmäßig
Gerudo Universität zu Fardork Fardork 21. Juni 1898 Volluniversität staatlich 14.441 3.988 Gut
Fosetienuniversität Gerath 1. August 1941 Volluniversität staatlich 29.963 8.177 Sinkend
Hylalische Sporthochschule Gerath Gerath 1. Januar 2000 Sporthochschule halbstaatlich 5.250 1.785 Exzellent
Christliches Kolleg Hylaliens Gerath 31. März 1901 Volluniversität kirchlich 12.963 3.471 Exklusiv
Juktahan Universität Meridorf 7. Januar 1977 Volluniversität staatlich 15.789 4.668 schlecht
Meridorf School Of Design Meridorf 21. Mai 2022 Kunsthochschule privat 1.150 317 Exzellent
Universität Barbrak Barbrak 31. Januar 1944 Volluniversität staatlich 23.410 2.981 Miserabel
Universität Finsalt Finsalt 21. August 1971 Volluniversität staatlich 18.682 3.104 Schlecht
Universität Kallegg Kallegg 30. Juni 1962 Volluniversität staatlich 12.454 4.771 Gut

Feiertage

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Königstag-Feuerwerk 2023 in Hylalia-Stadt
Im Königreich werden landesweit zwei große Nationalfeiertage zelebriert:
  • 2. März "Proklamationstag": Am 2. März wird jedes Jahr der Ausrufung des Reichs durch König Adelbert-Wilhelm III. in Hylalia-Stadt gedacht. Dabei finden im ganzen Land große Festivitäten und Umzüge statt, die Hauptveranstaltung wandert aber von Stadt zu Stadt. So wird die erste Jährung am 2. März 2024 des Proklamationstags schwerpunktmäßig in Gerath stattfinden. Im darauffolgenden Jahr wird die Feier in Meridorf stattfinden.
  • 15. August "Königstag": Am 15. August wird jedes Jahr der Geburtstag des Königs zelebriert. Die Hauptfestivitäten finden dabei traditionell in der Hauptstadt um das Regierungsviertel herum statt, jedoch wird in allen anderen Teilen des Landes ebenso gefeiert. Zum Königstag werden zu den vielen Besuchern in Hylalia-Stadt, bis zu einer Million Besucher und Touristen wurden am 15. August 2023 gezählt, auch viele internationale Gäste zu einem Staatsbankett geladen.

Es gibt acht weitere Tage, die in allen acht Provinzen Feiertage sind.

  • Mit christlichem Hintergrund: Karfreitag, Ostermontag, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag und die beiden Weihnachtsfeiertage
  • Ohne christlichen Hintergrund: Neujahr und der Tag der Arbeit.

Zusammen mit allen Sonntagen gelten die Feiertage als „Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung“.

Sport

Sport hat eine herausragende gesellschaftliche Bedeutung. 2022 waren etwa 8,1 Millionen Hylalier in 17.245 Turn- und Sportvereinen organisiert. Die meisten dieser Vereine gehören dem neugegründeten Allgemeinhylalischen Sportbund (AHS) als Dachverband zusammengefasst. Generell investieren die Vereine Millionen von Zinus in ihre Jugendabteilungen, was in sämtlichen Sportarten vielversprechende Talente hervorbringt.

Fußball

(siehe auch Fußball in Hylalien)

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Die hylalische Fußballnationalmannschaft
Die beliebteste Sportart in Hylalien ist Fußball. Etwa 3,72 Millionen Mitglieder und 47.000 Mannschaften sind im Hylalischen Fußballbund (HFB) organisiert.

In der höchsten Profispielklasse, der Königsdivision, nehmen 20 Mannschaften am Ligabetrieb teil und spielen um die Meisterschale. Zudem findet parallel zur Liga der Koppa Korona statt, der nationale Pokalwettbewerb, der nur aus einem K.O.-System besteht.
Im Zeichen des erneuten Aufstiegs des hylalischen Fußballs gelangen den Clubmannschaften zuletzt auf internationale Ebene Erfolge. So erreichte Königlich Hylalia-Stadt 2025 und 2026 zwei mal in Folge den Einzug in das Finale der UAFA Champions League und schaffte es 2026, den Titel im eigenen Nationalstadion zu gewinnen.

Die Fußballnationalmannschaft, mit Spitznamen la Feroyalizes (Allmanjol für "die königlichen Phönixe") genannt, ist für technisch anspruchsvollen, schnellen und attraktiven Fußball berüchtigt. Nach einer Phase der Konsolidierung in den letzten Jahren schafften die Feroyalizes bei der Amerikameisterschaft 2024 in der UNAS den 3. Platz, ehe man bei der Weltmeisterschaft 2026 im UKSI verdienter Fußballweltmeister wurde.

Im Vorlauf der UAFA Fußball Amerikameisterschaften wird in Hylalien um den Königlich-Hylalischen-Pokal gespielt. Dieser wird im Mai 2023 zum ersten mal ausgetragen. Dabei handelt sich um ein 8-Nationen-Turnier, zu dem der HFB lädt. D.h. man kann sich nicht für das Turnier qualifizieren, sondern wird willkürlich nach einer Teilnahme gefragt.

Handball

Neben Fußball ist Handball den weitverbreiteten Volkssportarten zuzurechnen. Fast 2 Millionen in 33.570 Mannschaften sind im Hylalischen Handballbund (HHB) organisiert.

In der höchsten Profispielklasse, der Kronendivision, nehmen 18 Mannschaften am Ligabetrieb teil.

Wie auch im Fußball, ist man in Hylalien für technisch herausragenden Handball bekannt, allerdings hapert es fast schon traditionell an mangelnden Defensivspezialisten und guten Torhütern in Hylalien, weswegen diese Positionen in den Klubmannschaften nicht selten von Amerikanern bekleidet werden.
Die Seleccion Real, wie die Handballnationalmannschaft Hylaliens genannt wird, erreichte bei der Handball WM 2025 in der Storm Republic einen guten 3. Platz.

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Das Gesicht des hylalischen Tennis: Carles Juan Fardorker
===Tennis===

Eine viertel Million Menschen in Hylalien sind in etwa 4.000 Tennisvereinen beim Hylalischen Tennisbund (HTB) registriert. Tennis erlebte in den 2000er- und 2010er-Jahren durch die Erfolge der Berufssportler Hernan Tabares, Ivan Pecker und Sylvia Baronia einen Boom. Steigende Mitgliederzahlen in den Vereinen belegen zudem, dass Tennis zunehmend auch den Status als Exklusivensport verliert.

Heutzutage vertreten so große Namen wie Carles Juan Fardorker (der bei den Stormic Open 2024 im Finale York Shire erst nach Tie-Break mit 22:20 geschlagen geben), Raphal Nadell, Suzanna Hernandez (die das Damenturnier der Stormic Open 2024 gewann) und Ines Panicke Hylalien auf internationalem Tennisturnieren.

Sonstige

Basketball und Eishockey werden zunehmend beliebter, sind jedoch in Bezug auf die Fernsehzuschauerzahlen und die Medienpräsenz nicht mit dem Fußball oder Handball zu vergleichen. Jedoch sorgte gerade die sensationelle Qualifikation zur Eishockey-Weltmeisterschaft 2024 in Grafenberg für einen großen, wenn auch nur kurz anhaltenden, Boom des Eishockeysports im tropischen Hylalien.

Musik

Tänze

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Rumbaturnierpaar

Gesellschafts- bzw. Paartänze genießen in Hylalien einen immensen Stellenwert. Dies äußert sich in vielerlei Aspekten.
Tanzen ist für viele Hylalier eine wichtige Ausdrucksmöglichkeit ihres Lebensgefühls, erkennbar an den mannigfaltigen, aus dem Land stammenden Tänzen. Vor allem in der Mitte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts kamen viele Tänze auf, die noch heute getanzt werden und sogar zu "Exportschlagern" wurden. Dabei ist besonders anzumerken, dass sowohl Standard-, als auch Lateintänze anzutreffen sind. Während die Standardtänze vor allem in den höheren Gesellschaftsschichten ihre Wurzeln haben und maßgeblich in ihrer Entwicklung von den adebischen Standardtänzen geprägt wurden, entstammen die Lateintänze eher den weniger vermögenden. Die meisten der Tänze sind stilisierte Formen des Flirts, daneben hat jedoch jeder Tanz seine Besonder- und Eigenheiten. Zu den wichtigsten hylalischen Tänzen gehören:

Tanz Technik Merkmale
Gerather Walzer Standard Stark asymetrisch. Auch 5/4-Walzer genannt, auf die drei Walzerschritte folgt ein zwei Zählzeiten laufender Wechselschritt. Ähnlich dem Wiener Walzer.
Quickstep Standard Ausdruck großer Lebensfreude durch schnelle, sprunghafte Posen. Wegen des spritzigen, freudigen Charakters auch "Champagner unter den Tänzen" genannt.
Slowfox Standard Flüssige, raumgreifende Bewegungen, ruhige, angespannte Haltung, im Gegensatz zu Schwung- tänzen mehr Fuß- als Kniebelastung. Gilt wegen schwieriger Technik als "König unter den Tänzen".
Tango Hylalio Standard Mit dem Walzer gekreuzte Form des Tango Arancazuelano, im Gegensatz zu diesem werden wenig stoppenden Figuren verwendet, und eher schwingend, in einem kontinuierlichen Fluss getanzt.
Cha-Cha-Cha Latein Heiterer, verspielter, geradezu frecher Charakter. Sehr kleine Schritte und geschmeidige Hüftschwünge und viele offene Figuren.
Rumba Latein Verträumt-erotischer Charakter, Tanztempo niedrig, aber blitzschnelle Körperbewegungen. Gilt als "Tanz der Verliebten".
Jive Latein Ausdruck robuster Lebensfreude. Viele offene Figuren, diverse Kicks und Twists sowie lockere Hüftschwünge. Getanzt wird vor allem auf den Fußballen.
Paso Doble Latein Stilisierung eines Stierkampfes, es gibt nur wenig direkten Körperkontakt. Stark marschartige Charakteristik. Starke Phrasierung der Musik führt zu statischen Tanzposen.
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Gerather Walzer auf einem Ball

Diese acht Tänze sind heutzutage auch international überaus beliebt und werden auch außerhalb von Hylalien ausgiebig an Tanzschulen unterrichtet. In Hylalien werden in fast allen Gesamtschulen in den höheren Jahrgängen Kurse zum Erlernen der meisten dieser acht Tänze als Sportkurse angeboten und sind traditionell gut belegt. Weitere, aus dem Ausland stammende Tänze, die in Hylalien beliebt sind, sind der Langsame Walzer, Foxtrott, Discofox, Boogie, Salsa, Samba und Flamenco.
Bemerkenswert in der hylalischen Tanzkultur ist ebenfalls der hohe Stellenwert des Turniertanzes. Bekannte Tänzer und Tänzerinnen werden ähnlich wie Fußballspieler angesehen und verehrt, zu Turnieren der Besten unter ihnen füllen tausende Zuschauer die Hallen und existieren Liveübertragungen mit hohen Einschaltquoten. Hylalien ist zudem nachweislich das einzige Land auf der Welt, indem Menschen vom Tanzsport leben können, vor allem durch gutdotierte Sponsorenverträge.
Die Turniertänzer werden in fünf Klassen und zwei Altersstufen, Junior und Senior (ab 35 Jahren) unterteilt, von Amateuren hin bis zu Profis: D, C, B, A, S.
Ebenfalls von großer, auch internationaler Bedeutung ist die Hylaliastädter Ballsaison, der Zeitraum von Anfang September bis Mitte März des nächsten Jahrs, in der in Hylalia-Stadt eine Reihe großer Bälle stattfinden, darunter z.B. der Opernball (2. Samstag im Oktober), der Offiziersball (1. Samstag im November) und der Neujahrsball (Neujahr), zu denen auch viel internationale Prominenz aus Politik und Gesellschaft sich die Ehre gibt. Sie gelten in Hylalien als die regelmäßig stattfindenden gesellschaftlichen Ereignisse.

Essen und Trinken

Die hylalische Cuisine zeichnet sich durch die Kombination von alten, einheimischen und kolonialen Traditionen aus. Durch die Caledonischen Einwanderer hielt auch diese Küche Einzug im Land, darunter ist besonders die Verwendung von Kartoffeln zu nennen. Zunehmend üben auch andere internationale Kulinarien ihre Einflüsse im Königreich.
In einem heißen, tropischen Land mit großenteils üppiger Vegetation spielen Mais, Bohnen, Früchte und Gemüsesorten eine dominante Rolle. Der Fleischverzehr ging in den letzten Jahren etwas zurück, während traditionell mehr Fisch und Meeresfrüchte gegessen werden. Es gibt außerdem verschiedene Regionalküchen, die sich deutlich voneinander unterscheiden. Jedoch haben alle gemein, sehr sättigend und kontrastreich zu sein (z.B. süß-scharf, sauer-scharf etc.).

Zu jedem Essen gehören im Grunde vier Dinge: Tortillas, Tacos, Chilis/Chilisaucen und Molen (z.B. Guacamole).
Typisch hylalische Gerichte sind:

  • Pimientos: Paprikaschoten, die meistens mit Hackfleisch und/oder Reis gefüllt sind, in einer sehr scharfen Tomatensauce, mit Käse überbacken.
  • Enchiladas: Weiche Tortillas, gefüllt mit Fleisch, Fisch oder Gemüse. Dazu Chilireis, mit Käse überbacken.
  • Patartillas: Frittierte Kartoffelpuffer, herzhaft oder auch süß belegt. Werden mit div. Soßen verzehrt.
  • Churros: Längliche, fritierte Hefeteigteilchen. Werden bevorzugt mit süßen Soßen (z.B. Schokolade) verzehrt.

Neben vielen Arten von Schokolade, die aus den erlesensten im Land angebauten Kakaosorten hergestellt werden, existieren viele weitere Süßigkeiten. Hierbei sind vor allem Palanquetas (Nüsse mit Krokant), Cocadas (eine Art Baiser auf Basis von Kokos und Eigelb) und Cajetas (Oblaten mit einer Milchcremefüllung) sehr gängig und beliebt.

Gerne getrunken wird die Horchata, ein süßliches Reis-Zimt-Getränk, das gekühlt serviert wird. Die üblichen alkoholischen Getränke sind Bier, Tequila, Mezcal und Pulque.

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Pimiento con arroz
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Enchilada con queso
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Chocolate con churros